Kubia-Magazin /15 – Neue Ausgabe der Kulturräume+ erschienen

Werkschau: Zehn Jahre kubia und späte Erfolge und neue Aussichten in der Kunstwelt

Die fünfzehnte Ausgabe des kubia-Magazins Kulturräume+ ist erschienen.

Vor genau zehn Jahren ging mit kubia ein deutschlandweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion an den Start. Die fünfzehnte Ausgabe des Magazins Kulturräume+ blickt unter dem Titel „Werkschau“ zurück auf die vielfältigen Aktivitäten und Projekte, mit denen kubia dank der kontinuierlichen Förderung des Kulturministe-riums des Landes Nordrhein-Westfalen und weiterer Förderer seither das Feld von Kultur, Alter und Inklusion bearbeitet.

Neben dieser Rückschau geht es im aktuellen Heft aber auch um einen Blick auf die Bildende Kunst, um späte Erfolge so-wie neue Aussichten und Entwicklungen. Manche Künstlerin-nen, aber auch Künstler, mussten sehr alt werden, bevor die Kunstszene Notiz von ihrem lebenslangen Schaffen nahm.

„Karriere mit 100“ überschreibt die Kulturjournalistin Dorothea Hülsmeier dieses Phänomen, das gerade mit hochbetagten Künstlerinnen wie der 102-jährigen Carmen Herrera einen kleinen Boom im Ausstellungswesen erlebt. Künstlerische Entfaltung unabhängig von Alter und Einschränkung ermöglicht die Wuppertaler Künstlerin Gisela Kettner mit ihrem Kunstraum 33 so-wie mit dem Angebot, die Kunst zu denjenigen zu bringen, die nicht mehr mobil sind.

Das zukünftige Kunsthaus der Gold-Kraemer-Stiftung in Pulheim setzt sich zum Ziel, Künstlerin-nen und Künstlern mit Handicap zum Sprung in den Mainstream des Kunstbetriebs zu verhelfen – der Bedarf an einer solchen Produktions- und Professionalisierungsstätte ist hoch.

Gerald Pirner, blinder Fotograf und Künstler, gibt Einblicke in seine innere Bilderflut und beschreibt eindrucksvoll seine ganz eigene Art des Bildermachens, bei dem ihm Licht als Malmittel dient.

Wie der Körper zur Leinwand wird und sich dadurch (Körper-)wahrnehmung verändert, berichtet Kulkānti Barboza, Professorin an der FH Münster. Mit Studierenden erprobte sie die Körperbema-lung in einem Seniorenheim.

Das Künstlerduo Selfiegrafen möchte mit kreativem künstlerischen Engagement Toleranz und Demokratie fördern. In seinen Projekten entstehen Kommunikationsräume zwischen Jung und Alt, zwischen unterschiedlichen Nationen und Religionen.

Wie ein Museum zu einem Erfahrungs- oder besser noch: Erlebnisraum für Menschen mit Demenz werden kann, zeigt das erfolgreiche Kunstvermittlungskonzept von Sybille Kastner am Lehmbruck Museum.

Ein besonderes „Schmankerl“ des Heftes ist die Fotostrecke des französischen Streetart-Künstlers JR aus seinem weltweiten Projekt „The Wrinkles of the City“.

Kulturräume+ wird zweimal im Jahr mit wechselnden Themenschwerpunkten vom Kompetenz-zentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion (kubia) herausgegeben. Das Magazin bietet aktuelle Berichte aus der Arbeit des Kompetenzzentrums, vertiefende Beiträge aus Wis-senschaft und Praxis zu Kultureller Bildung im Alter und inklusiver Kulturarbeit sowie eine Vielzahl von weiterführenden Informationen und Tipps.

Die Kulturräume+ richten sich an interessierte Kul-turschaffende sowie Tätige in Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen. Auf Anfrage wird das Heft kostenfrei per Post zugeschickt.

Die barrierefreie PDF-Version können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des kubia-Kompetenzzentrum für kulturelle Bildung im Alter und Inklusion.

(Quelle: ibk kubia)

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