Frühjahrsakademie des Forum Seniorenarbeit NRW

Hier finden Sie Informationen zur Frühjahrsakademie des Forums Seniorenarbeit.

Die bis Ende 2017 durchgeführten Herbstakademien werden ab 2019 im Frühjahr stattfinden und dementsprechend Frühjahrsakademien heißen. Der Aufbau der Akademien wird in ähnlicher Form fortgeführt.

In den Jahren 2019 und 2021 wird die Frühjahrsakademie den Fokus auf digitale Themen in der Seniorenarbeit legen. Den thematischen Schwerpunkt der Frühjahrsakademie 2020 stellt das bürgerschaftliche Engagement älterer Menschen dar. Es handelt sich jeweils um eine zweitägige Veranstaltung.

Frühjahrsakdamie 2019

Digitale Ideen für Sozialraum und Nachbarschaft - in der Arbeit für und mit älteren Menschen

6. und 7. März 2019, Jugendherberge Dortmund

Programmheft zum Ausdrucken: PDF-Datei

Anmeldeformular zur Frühjahrsakademie 2019

Buchung einer Übernachtung im Tagungshaus

Einführung

Es gibt kaum noch private oder berufliche Bereiche des Lebens, die nicht von der Digitalisierung betroffen sind. Unsere digitale Realität sieht so aus, dass wir täglich mit Hilfe digitaler Werkzeuge mit Menschen in unserem direkten und indirekten Umfeld kommunizieren, uns mittels einer App informieren wann der nächste Zug fährt, Musik über Streaming-Dienste hören und bereits einige Behördengänge online erledigen können.

Digitale Techniken können den Alltag erleichtern - nicht nur im Unterhaltungssektor. Sie ermöglichen Teilhabe und Partizipation unabhängig von Ort und Zeit. Auch im Bereich der gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit wirkt der digitale Wandel bereits. Beispielsweise in den Bereichen der Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, internen Organisation und Förderung von Engagement ergeben sich Chancen und Möglichkeiten für ältere Menschen und Organisationen.

Im Rahmen der Frühjahrsakademie 2019 werden digitale Ideen für Sozialraum und Nachbarschaft diskutiert, die in der Arbeit für und mit älteren Menschen von Nutzen sein können.

Neben zahlreichen Projekten und Angeboten wird auf der Frühjahrsakademie aber auch thematisiert, wie die immer noch vorhandene Schere der Nutzung zwischen älteren und jüngeren Menschen weiter geschlossen werden kann. Angeboten werden Beispiele aus der Praxis, welche Zugangswege und Lernformen für ältere Menschen sinnvoll und erfolgversprechend sind.

Die Frühjahrsakademie lehnt sich an die Traditionen der Herbstakademie an. Im Mittelpunkt steht der direkte Erfahrungsaustausch der Teilnehmer/innen und mit den Akteuren. In kleinen Gruppen wird gewährleistet, dass individuelle Fragen und Erfahrungen eingebracht werden können.

Im Anschluss an die Frühjahrsakademie wird es auch die Möglichkeit geben, in einem Onlineraum weiter zu diskutieren.

Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam die Herausforderungen der Digitalisierung zu gestalten und Sie auf der Frühjahrsakademie begrüßen zu dürfen.

Daniel Hoffmann / Christine Freymuth

Programmübersicht

Mittwoch, 6. März 2019

Moderation des Tages: Daniel Hoffmann, Kuratorium Deutsche Altershilfe)

12.00 Uhr
Anmeldung und Snacks

13.00 Uhr
Grußwort
Uwe Brobeil, Kuratorium Deutsche Altershilfe

13.15 Uhr
Mitwirkungsmöglichkeiten und Projektstand des Forums Seniorenarbeit NRW
Christine Freymuth, Kuratorium Deutsche Altershilfe

13.45 Uhr
Angebote der Geschäftsstelle Bildung und Digitalisierung
Nicola Röhricht, BAGSO Service GmbH, Bonn

14.30 Uhr
Talkrunde mit den Workshopleitungen des Tages
Moderation: Daniel Hoffmann, Kuratorium Deutsche Altershilfe,

15.00 Uhr
Kaffeepause

15.30 Uhr
Workshops (Runde 1)

WS 1 Digitale Kompetenzen für ältere Menschen
Barbara Lippa, Stiftung Digitale Chancen, Berlin

WS 2 Digitale Möglichkeiten für Seniorenvertretungen
Otto K. Rohde, Seniorenbeirat der Stadt Haltern am See

WS 3 Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de
Anne Gottwald, nebenan.de, Berlin

WS 4 „dasnez“ – verbindet Menschen - am Beispiel der „Taschengeldbörse“
Rita Köllner, Gleichstellungs-und Familienbeauftragte der Stadt Delbrück
Peter Teschner, Sprecher des Seniorenbeirates der Stadt Delbrück

17.45 Uhr
Ende des Tages

18.00 Uhr
Abendessen

19.30 Uhr
Abendprogramm: Digitale Sozialraumerforschung mit Actionbound
Netzwerken in lockerer Atmosphäre

Donnerstag, 7. März 2019

(Moderation des Tages: Daniel Hoffmann, Kuratorium Deutsche Altershilfe)

9.00 Uhr
Warm Up

9.30 Uhr
Talkrunde mit den Workshopleitungen des Tages
Moderation: Daniel Hoffmann, Kuratorium Deutsche Altershilfe

10.00 Uhr
Workshops (Runde 2)

WS 5 Verkehrssicherheit im Alter - mit der App auf Stadtteilbegehung
Barbara Buscher-Sander, AWO - Treff Mettmann
Walter Hill, Seniorenbegegnungsstätte Kreisverband AWO Mettmann

WS 6 Digitale Sprachassistenten im Senioren-Alltag
Hans-Peter Zehnter, Beratung Technik und Alter, www.technik-und-alter.de

WS 7 Strategien digitaler Kommunikation im Sozialraum
Christine Freymuth, Kuratorium Deutsche Altershilfe

WS 8 Digitale Medien im Alter? – kein Problem! Die Technikbotschafter in Gelsenkirchen
Monika Sommer-Kensche, Generationennetz Gelsenkirchen e.V. und ZWAR Netzwerk Gelsenkirchen-Buer
Susanne Höpfner, Generationennetz Gelsenkirchen, ZWAR Netzwerk Gelsenkirchen-Buer
Barbara Thierhoff, ZWAR Zentralstelle NRW, Dortmund

12.15 Uhr
Mittagessen

13.15 Uhr
Nutzung und Nutzen des Internets im Alter
Prof. Dr. Herbert Kubicek, Stiftung Digitale Chancen, Berlin

14.00 Uhr
Stegreiftheater Impromix aus Erkrath

14.30 Uhr
Resümee
Thomas Hauberichs, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

anschließend
Veranstaltungsabschluss und Ausblick
Christine Freymuth und Daniel Hoffmann, Kuratorium Deutsche Altershilfe

15.00 Uhr
Ende der Frühjahrsakademie

Impulse

Mitwirkungsmöglichkeiten und Projektstand des Forums Seniorenarbeit NRW
Christine Freymuth, Kuratorium Deutsche Altershilfe

Mitte 2018 hat das Forum Seniorenarbeit NRW seinen Schwerpunkt neu ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen in den nächsten drei Jahren Aktivitäten, die die Initiativen und Träger im Arbeitsfeld gemeinwesenorientierte Seniorenarbeit dabei unterstützen, die Möglichkeiten der Digitalisierung zugunsten älterer Menschen zu erschließen.

Christine Freymuth erläutert in ihrem Impuls die konkreten Arbeitsschritte, Mitwirkungsmöglichkeiten und Angebote.

Angebote der Geschäftsstelle Bildung und Digitalisierung
Nicola Röhricht, BAGSO Service GmbH, Bonn

Die Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ bei der BAGSO ist bundesweite Ansprechstelle für alle Themen rund um lebenslanges Lernen.

Digitalisierung und Bildung stehen nicht nur für den Erwerb von Wissen und Qualifikationen, sondern auch für die Befähigung, sich in jedem Alter mit aktuellen und zukünftigen Aufgaben und Anforderungen aller Art zufriedenstellend und kreativ auseinander zu setzen. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist es, Seniorinnen und Senioren anzusprechen, die bislang nicht an Bildungsveranstaltungen teilnehmen. Der Digital-Kompass richtet sich an Lotsen, Trainerinnen und Trainer, Helfer und Engagierte, die Senioren ins und im Internet begleiten.

Nicola Röhricht erläutert in Ihrem Impuls die Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote der Geschäftsstelle und Projekte der BAGSO.

Nutzung und Nutzen des Internets im Alter
Prof. Dr. Herbert Kubicek, Stiftung Digitale Chancen, Berlin

Im Rahmen des Projekts „Digital mobil im Alter - Tablet PCs für Senioren“ hat die Stiftung Digitale Chancen zusammen mit Telefonica Deutschland 300 älteren Menschen für mehrere Wochen Tablet PC ausgeliehen, um herauszufinden, inwieweit ältere Menschen digitale Medien nutzen, welche Vorteile diese für sie haben können und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit mehr Senioren den Schritt in die digitale Welt wagen.

Herbert Kubicek erläutert in seinem Impuls die wichtigsten Ergebnisse und leitet daraus Forderungen für zukünftiges Handeln ab.

Workshops

Workshop 1: Digitale Kompetenzen für ältere Menschen

Barbara Lippa, Stiftung Digitale Chancen, Berlin
Stefan Seiffert, Stiftung Digitale Chancen, Berlin

Um heute in vollem Umfang am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, ist der kompetente Umgang mit digitalen Medien nötig. Im Hinblick auf ältere Menschen spielt neben der Vermittlung von Bedienfertigkeiten auch der individuelle Nutzen digitaler Medien sowie die Stärkung des Selbstvertrauens eine große Rolle. Dieses kann jedoch nur durch eine intensive individuelle Unterstützung älterer Menschen gestärkt werden. Dazu sind auch neue Formate erforderlich, die über klassische Lernsettings wie Gruppenkurse hinausgehen.

Mit dem Leitfaden „Digitale Kompetenzen für ältere Menschen“, der auf den Erfahrungen aus dem Projekt „Digital mobil im Alter“ sowie den Ergebnissen der projektbegleitenden Studie aufbaut, will die Stiftung Digitale Chancen diejenigen erreichen, die ältere Menschen dabei unterstützen, die erforderlichen Kompetenzen im Umgang mit digitalen Anwendungen zu erwerben und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Der Leitfaden enthält Instrumente, die dabei helfen, die Zielgruppe „Seniorinnen und Senioren“ und deren Unterstützungsbedarf besser kennenzulernen und zu verstehen. Mit Anleitungen und Beispielen unterstützt er dabei, ein bedarfsgerechtes Angebot zur Unterstützung von älteren Menschen zu planen und zu gestalten.

Workshop 2: Digitale Möglichkeiten für Seniorenvertretungen

Otto K. Rohde, Seniorenbeirat der Stadt Haltern am See

„Tue Gutes und sprich darüber!“ Unter diesem Motto funktioniert eine erfolgreiche Arbeit von Seniorenvertretungen auch noch im Jahre 2019. Allerdings ist heute nicht mehr nur das Reden (und Schreiben) über die eigenen Aktivitäten gemeint, sondern ganz selbstverständlich die zusätzliche Nutzung digitaler Möglichkeiten.
In diesem Workshop wollen wir uns darüber austauschen, welche (digitalen) Wege Seniorenvertretungen dabei einschlagen können, welche Rahmenbedingungen dafür wichtig sind und von wem Unterstützung zu erwarten ist.

Doch zur Wahrheit gehört auch, dass die Mitglieder der Seniorenvertretung sich als Team gemeinsam auf diesen Weg begeben sollten, um ein Scheitern in Sachen Digitalisierung möglichst zu vermeiden. Wir erörtern deshalb auch die notwendige interne Planung und Organisation auf dem Weg ins digitale Zeitalter.

Nicht vergessen werden darf bei allen digitalen Aktivitäten die Zielgruppe der Seniorenvertretungen, die Menschen ab 60 in der eigenen Kommune. Wie sind diese Frauen und Männer diesbezüglich aufgestellt? Welche Medien nutzen sie bereits und wo gibt es noch Nachholbedarf? Wir diskutieren über die Situation im Feld, mögliche Vor-Ort-Angebote ebenso wie solche im Internet.

Ziel des Workshops ist es, anhand einer erarbeiteten Checkliste die IST-Situation der eigenen Seniorenvertretung mit den herausgearbeiteten digitalen Möglichkeiten

Workshop 3: Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de

Anna Gottwald, nebenan.de, Berlin

nebenan.de steht allen offen, die aktiv in der Quartiersarbeit, Stadtentwicklung oder im nachbarschaftlichen Engagement tätig sind und sich für das Gemeinwohl in ihrem lokalen Umfeld einsetzen. Dazu gehören gemeinnützige Vereine, soziale Einrichtungen wie auch kommunale Institutionen.

Seit Mitte 2018 bietet nebenan.de sogenannte Organisationsprofile an, die genutzt werden können, um direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten und Aktivitäten und Veranstaltungen zu veröffentlichen.

Im Workshop werden Fragen aus der Perspektive von Organisationen diskutiert und Möglichkeiten zur Nutzung aufgezeigt.

Workshop 4: „dasnez“ – verbindet Menschen - am Beispiel der Taschengeldbörse

Rita Köllner, Gleichstellungs-und Familienbeauftragte der Stadt Delbrück
Peter Teschner, Sprecher des Seniorenbeirates der Stadt Delbrück

Taschengeldbörsen werden als Servicebrücken zwischen Jugend und Alter verstanden. Vordergründig leisten Taschengeldbörsen eine „einfache" Vermittlungstätigkeit, indem sie Jugendliche, die haushaltsbezogene Unterstützungsleistungen gegen ein kleines Taschengeld anbieten, und Haushalte älterer, mobilitätseingeschränkter Menschen und Familien zusammenbringen. Darüber hinaus vermitteln sie aber auch Interaktionen zwischen Jung und Alt und leisten somit einen Beitrag zur intergenerativen Begegnung.

Für eine möglichst nachhaltige Unterstützung der ehrenamtlich Tätigen im Projekt „Taschengeldbörse“, wird ein großer Teil dieser Vermittlungsarbeit über neuste, technische IT-Lösungen (PC und Handy) abgewickelt.

Diese wurde mit folgenden Anforderungen an die Software entwickelt:

  • Leichte Bedienbarkeit
  • Android, iOS, Tablett und PC als Plattform
  • Aus den jeweiligen App-Stores von Google oder iOS kostenfrei ladbar
  • Zukunftsfähig erweiterbar
  • Verwaltung in der jeweiligen Kommune
  • Support und Hotline durch das entwickelnde IT-Unternehmen
  • Datenschutz und Sicherheit für die Benutzer

Die Software wurde grundsätzlich so angelegt, dass sie skalierbar ist und in jeder anderen Kommunen des Kreises Paderborn und darüber hinaus in NRW eingesetzt werden kann. Das heißt, jede Kommune kann ihre individuelle „Taschengeldbörse“ nutzen und ist in der Lage, die in ihren Verantwortungsbereich fallenden Angebote selbst zu verwalten.

Workshop 5: Verkehrssicherheit im Alter – mit der App auf Stadtteilbegehung

Barbara Buscher-Sander, Seniorenbegegnungsstätte Kreisverband AWO Mettmann
Walter Hill, AWO - Treff Mettmann

Wo gibt es Problempunkte im öffentlichen Raum in Mettmanns Innenstadt für Senioren, die mit dem Rollator, Rollstuhl oder Fahrrad unterwegs sind, die auch die Verkehrssicherheit betreffen?

Für diese Fragestellung führte die AWO Mettmann unter Beteiligung weiterer Organisationen und Freiwilliger 2018 ein Projekt durch, das diese Problempunkte identifiziert und gesammelt darstellt. Hierzu wurden mehrere Begehungen in der Stadt durchgeführt. Während der Begehungen werden Problemstellen mit einer Handy-App dokumentiert und auf einer Internet Karte entsprechend gekennzeichnet.

Anschließend wurden diese Informationen sowie die Bedienung der Handy-App in einer Teilnehmerschulung weitergegeben. Diese Schulungen wurden vor jeder Begehung durchgeführt. Während der Begehung werden nicht nur Ort und Kategorie einer Problemstelle erfasst, sondern auch Bilder dieser gemacht. Alle gesammelten Daten werden nach der Begehung reflektiert, zusammengeführt und dokumentiert.

Somit wird eine letzte Phase eingeleitet, in welcher die Ergebnisse ausgewertet und den zuständigen Stellen und Organisationen auf gemeinsamen Treffen weitergegeben werden. Die anschließende Beseitigung und Entschärfung der Problemstellen wird ebenfalls fortwährend dokumentiert.

Die Erfahrungen und Vorgehensweise erörtern wir mit Ihnen und diskutieren vor und Nachteile einer digitalen Erfassung in der praktischen Umsetzung.

Workshop 6: Digitale Sprachassistenten im Senioren-Alltag

Hans-Peter Zehnter, Beratung Technik und Alter

„Alexa, wie wird das Wetter heute?“ Auf diese Frage hat der Sprachdienst „Alexa“ schnell eine Antwort. Aber die Frage nach dem Wetter ist nur eine von vielen Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Sprachdiensten im Alltag. Dieser Workshop erkundet am Beispiel von „Alexa“ weitere sinnvolle Anwendungen im Senioren-Alltag. So auch Kompensation körperlicher Einschränkungen durch die Sprachsteuerung elektrischer Haushaltsgeräte.

Digitale Sprachdienste haben den großen Vorteil der intuitiven Bedienbarkeit. Anders als bei der Tastatureingabe am Heimcomputer muss sich der Anwender nicht mit der Technik auskennen. Das Entwicklungsziel der Industrie ist eine möglichst natürliche Kommunikation zwischen dem Anwender und dem jeweiligen Sprachdienst. Mit dem heutigen Tag ist dieses hoch gesteckte Ziel noch nicht erreicht. Erkunden Sie selbst die Stärken und Schwächen des aktuellen Standes der Entwicklung.

Im Teil 1 des Workshops werden die Grundlagen und Anforderungen für den Sprachdienst Alexa vorgestellt. Im Teil 2 erfolgen praktische Vorführungen alltagsgerechter Anwendungen.
Der Teil 3 eröffnet die Möglichkeit, eigene Anwendungsideen in den Grenzen der Möglichkeiten zu erproben und zu diskutieren. Technische Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Workshop 7: Strategien digitaler Kommunikation im Sozialraum

Christine Freymuth, Kuratorium Deutsche Altershilfe, Köln

Die Frage nach sozialer Teilhabe und Partizipationsmöglichkeiten älterer Menschen im Sozialraum hat sich durch den stattfindenden digitalen Wandel einschneidend verändert. Neben Risiken bietet die Digitalisierung für ältere Menschen auch Chancen, unter anderem auch für die Kommunikation im Sozialraum. Soziale Teilhabe kann durch eine digitale Teilhabe ermöglicht und unterstützt werden. Anders formuliert besteht für ältere Menschen aufgrund digitaler Exklusion zukünftig auch immer mehr das Risiko, sozial abgehängt zu werden.

In diesem Workshop wollen wir uns dieser Herausforderung stellen und Möglichkeiten sowie entsprechende Strategien skizzieren, wie Digitalisierung auch für ältere Menschen als Chance genutzt werden kann – anhand digitaler Kommunikationsmöglichkeiten im Sozialraum.

  • Wie kann diese digitale Teilhabe aussehen?
  • Welche Chancen und Herausforderungen gehen damit einher?
  • Wie schaffen wir es eine digitale Kommunikation im Sozialraum mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen zu ermöglichen und was sind zwingende Voraussetzungen dafür?
  • Wie erreiche ich diese Älteren?
  • Welche digitalen Werkzeuge stehen zur Verfügung?

Ziel des Workshops ist es, Strategien mit entsprechenden Erfolgsfaktoren zu identifizieren und zu entwickeln, die die digitale und somit auch soziale Teilhabe älterer Menschen im Sozialraum verbessern.

Workshop 8: Digitale Medien im Alter? – kein Problem! Die Technikbotschafter in Gelsenkirchen

Monika Sommer-Kensche, Generationennetz Gelsenkirchen e.V. und ZWAR Netzwerk Gelsenkirchen-Buer
Susanne Höpfner, Generationennetz Gelsenkirchen, ZWAR Netzwerk Gelsenkirchen-Buer
Barbara Thierhoff, ZWAR Zentralstelle NRW

„Technikbotschafterinnen“ und „Technikbotschafter“ sind ältere Menschen in Gelsenkirchen, die sich zusammengefunden haben, um ihr Wissen und ihre Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien an andere ältere Menschen weiterzugeben. Nach einer kurzen Einführung in die Entstehungsgeschichte der „Technikbotschafter“ in Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit dem Generationennetz Gelsenkirchen e.V. wird ein Film gezeigt, in dem eine „Technikbotschafterin“ ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in der Vermittlung von Kompetenzen für Senioren in der Nutzung digitaler Medien schildert. Hier zeigt sich auch sehr deutlich, wie der Umgang mit digitalen Medien dazu verhelfen kann, trotz evtl. eingeschränkter persönlicher Mobilität mit anderen Menschen im Kontakt zu bleiben.

Anschließend wird im Workshop diskutiert, wie das Modell in andere Kommunen übertragen werden kann. Was braucht es vor Ort für gute Aussichten auf Erfolg? Was muss getan werden, damit interessierte Menschen zusammen gebracht werden können.

Rahmenprogramm

Abendveranstaltung

Der Abend dient dem Netzwerken und Austausch jenseits des Programms. Wir bieten Raum für persönliche Gespräche und informellen Erfahrungsaustausch.

Interessierten möchten wir anhand eines Beispiels zeigen, wie digitale Werkzeuge in einem anderen Kontext für unsere Anliegen genutzt werden können: Digitale Sozialraumerforschung mit Actionbound. Die Übung wird in kleinen Gruppen durchgeführt, die jeweils ein Smartphone benötigen.

Impromix Stegreiftheater

Frauen 55+ bis zu 90 Jahren entwickeln ein Stegreifspiel mit verschiedenen Performance-Arten durch Stichworte aus dem Publikum.

Teilnahmegebühr und Übernachtungen

Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt 50,- EUR und beinhaltet die Verpflegung während der Veranstaltung sowie Teilnehmerunterlagen und die Teilnahme am Abendprogramm.

Im Tagungshaus steht uns eine begrenzte Anzahl an Einzelzimmern mit Dusche zur Verfügung. Eine Übernachtung im Tagungshaus muss gesondert gebucht werden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 68,40 EUR.

Fragen zur Übernachtung richten Sie an: Marion Minten, info@forum-seniorenarbeit.de, 030/2218298-11

Die Anmeldung zur Frühjahrsakademie und die Buchung der Übernachtung im Einzelzimmer ist ausschließlich über das Internet möglich. Wenn Ihnen das nicht möglich ist, rufen Sie uns bitte an, dann nehmen wir den Eintrag mit Ihnen gemeinsam vor.

Veranstaltungsort und Anreise

Veranstaltungsort ist die

Jugendherberge Dortmund
Silberstraße 24-26, 44137 Dortmund

Homepage der Jugendherberge

Teilnahmebedingungen

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr in Höhe von 50,- EUR wird sofort nach Erhalt der Rechnung fällig. Sofern Sie ein Zimmer über das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) in der Jugendherberge Dortmund buchen, ist auch dieser Betrag sofort nach Erhalt der Rechnung fällig.

Absage der Veranstaltung/Änderungsvorbehalt

Die Veranstaltung oder Teile davon können aus wichtigem Grund, z. B. bei zu geringer Teilnahmezahl oder bei Ausfall bzw. Erkrankung eines Referierenden, abgesagt werden. Wurde der Teilnahmebetrag schon überwiesen, erstattet das KDA diesen unverzüglich. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, sofern nicht den gesetzlichen Vertreter/-innen, Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen des KDA vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln vorzuwerfen ist.

Das KDA ist berechtigt, Änderungen des Programms oder einen Wechsel der Impulsgebenden vorzunehmen, wenn dies notwendig ist und die Veranstaltung nicht beeinträchtigt.

Rücktritt des Teilnehmenden

Der mit der Anmeldung reservierte Akademieplatz ist gegen Mitteilung des vollständigen Namens eines Ersatzteilnehmenden kostenfrei übertragbar. Des Weiteren ist bis zu vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn ein Rücktritt von der Veranstaltung kostenfrei möglich.

Im Falle des vollständigen Rücktritts des Teilnehmenden vom Vertrag innerhalb von vier Wochen vor der Veranstaltung erstatten wir 50 Prozent, sofern der Platz mit zumutbarem Aufwand nicht anderweitig vergeben werden kann. Liegt der Rücktritt innerhalb einer Woche vor Veranstaltungsbeginn, ist die volle Teilnahmegebühr zu entrichten.

Fotos während der Veranstaltung

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Fotos, die während der Veranstaltung aufgenommen werden, dem Forum Seniorenarbeit NRW zur Veröffentlichung zur Verfügung stehen.

Schlussbestimmungen

Sofern eine Klausel in diesen Teilnahmebedingungen unwirksam ist oder werden sollte, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen nicht. Die unwirksame oder unwirksam gewordene Klausel ist in diesem Fall durch eine solche zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck der unwirksamen Klausel am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Regelungslücken.

Gerichtsstand für Streitigkeiten ist Berlin.

* Anmeldeformular zur Frühjahrsakademie

Die Veranstaltung ist leider ausgebucht.

Wenn Sie auf unsere Warteliste gesetzt werden möchten, wenden Sie sich bitte an die E-Mailadresse info@forum-seniorenarbeit.de

* Buchung einer Übernachtung im Tagungshaus

Leider ist das uns zur Verfügung stehende Einzelzimmer-Kontingent erschöpft. 

Für Fragen zu Ihrer Buchung wenden Sie sich bitte an:

Marion Minten
030/2218298-11
info@forum-seniorenarbeit.de

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