Frühjahrsakademie 2020

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen rund um unsere Frühjahrsakademie 2020 Facetten bürgerschaftlichen Engagements älterer Menschen in Nachbarschaftsarbeit und Nachbarschaftshilfe und die entsprechende Anmeldemöglichkeit.

Die Dokumentation zur Veranstaltung wird nach und nach ergänzt.

Einführung

Ziel der Frühjahrsakademie 2020 wird es sein, unterschiedliche Facetten des bürgerschaftlichen Engagements im Rahmen der Nachbarschaftsarbeit und -Hilfe aufzuzeigen und zu diskutieren. Es werden vier Aspekte des bürgerschaftlichen Engagements als Themenschwerpunkte behandelt:

  • Nachbarschaft und Begegnung,
  • Nachbarschaftshilfe,
  • Förderung nachbarschaftlicher Beziehungen durch digitale Werkzeuge und
  • nachbarschaftliche Hilfe im Kontext Unterstützung und Pflege im Alltag.

Die Überschrift Nachbarschaft und Begegnung beinhaltet Möglichkeiten, wie Begegnung und Kommunikation vor Ort im Sozialraum formell und informell organisiert und ermöglicht werden kann. Der zweite angedachte Bereich bezieht sich auf die Nachbarschaftshilfe. Fokussiert werden hier Handlungsmöglichkeiten, wie Nachbarschaften ausgestaltet werden kann, wo eine informelle Nachbarschaft nicht (mehr) möglich bzw. gegeben ist. Der dritte Aspekt der Förderung nachbarschaftlicher Beziehungen durch digitale Werkzeuge bezieht sich auf die Frage, wie und welche digitalen Werkzeuge nachbarschaftliche Beziehungen unterstützten und fördern können. Hier besteht beispielsweise die Möglichkeit, digitale Praxisprojekte vorzustellen und deren Nutzen für ältere Menschen zu diskutieren. Zuletzt wird die nachbarschaftliche Hilfe im Kontext von Unterstützung und Pflege im Alter betrachtet. Hier sollen Vorschriften der Pflegeversicherung (insbesondere §§ 45c, 45d SGB XI) Berücksichtigung finden und die sich daraus erschließenden Möglichkeiten betrachtet und diskutiert werden.

Neben Impulsgeberinnen, die einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand gewähren und einen Blick in die Zukunft wagen, werden in 21 Workshops konkrete Projekte der Nachbarschaftsarbeit und -Nachbarschaftshilfe vorgestellt und diskutiert, die den Teilnehmenden der Frühjahrsakademie als Ideenschmiede zur Initiierung eigener Projekte dienen können.

Die Frühjahrsakademie lehnt sich an die Traditionen der Herbstakademie an. Im Mittelpunkt steht der direkte Erfahrungsaustausch der Teilnehmer/innen und mit den Akteuren. In kleinen Gruppen wird gewährleistet, dass individuelle Fragen und Erfahrungen eingebracht werden können.

Im Anschluss an die Frühjahrsakademie wird es auch die Möglichkeit geben, in einem Onlineraum weiter zu diskutieren.

Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam die Potenziale der Nachbarschaftsarbeit und -Hilfe für ältere Menschen sichtbar zu machen und Sie auf der Frühjahrsakademie begrüßen zu dürfen.

Daniel Hoffmann / Christine Freymuth

Programmübersicht

Dienstag, 3. März 2020

(Moderation des Tages: Georg Roth, rubicon e.V. & Team Forum Seniorenarbeit NRW)

12.00 Uhr Anmeldung und Snacks

13.00 Uhr Begrüßung (Daniel Hoffmann, Kuratorium Deutsche Altershilfe)

13.15 Uhr Grußwort (Gerhard Herrmann, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen)

13.30 Uhr Begegnung und Unterstützung in der Nachbarschaft – Bedeutung und Chancen für ältere Menschen (Prof. Dr. Doris Rosenkranz, Technische Hochschule Nürnberg)

14.00 Uhr Talkrunde mit den Workshopleitungen, (Moderation: Georg Roth, rubicon e.V.)

14.15 Uhr Kaffeepause

14.45 Uhr Workshops (Runde 1)

16.15 Uhr Wechsel der Räume

16.30 Uhr Workshops (Runde 2)

18.00 Uhr Ende des Tages

18.15 Uhr Abendessen

19.30 Uhr Abendprogramm: Gemeinsamer Spieleabend (Netzwerken in lockerer Atmosphäre)

Mittwoch, 4. März 2020

(Moderation des Tages: Georg Roth, rubicon e.V. & Team Forum Seniorenarbeit NRW)

8.45 Uhr Warm Up (Morgendlicher Spaziergang in der Parkanlage Hardt)

9.30 Uhr Stimmungsbild des 1. Tages & Talkrunde mit den Workshopleitungen des Tages (Moderation: Georg Roth, rubicon e.V.)

10.00 Uhr Workshops (Runde 3)

11.30 Uhr Wechsel der Räumlichkeiten

11.45 Uhr "Ich packe in meinen Koffer und nehme mit..." (Offenes Format zum Erfahrungsaustausch untereinander)

12.15 Uhr Mittagessen

13.15 Uhr Ein Blick in die Zukunft: Nachbarschaftsarbeit 2030 - Was erwartet uns? (Madeleine Renyi, Hochschule Furtwangen)

14.00 Uhr Schwullesbischer Chor Köln (Leitung: Prof. Dr. Jürgen Terhag)

14.30 Uhr Veranstaltungsabschluss und Ausblick (Georg Roth, rubicon e.V. / Christine Freymuth und Daniel Hoffmann, Kuratorium Deutsche Altershilfe)

15.00 Uhr Ende der Frühjahrsakademie mit Kaffee und Kuchen

Das komplette Programm zum Download als PDF (Stand 03.02.20)

 

Impulse

Begegnung und Unterstützung in der Nachbarschaft – Bedeutung und Chancen für ältere Menschen

Foto Prof. Dr. Doris Rosenkranz
(Quelle: Katrin Heyer)

Prof. Dr. Doris Rosenkranz, Technische Hochschule Nürnberg

Frau Prof. Dr. Rosenkranz wird den thematischen Einstieg in die Frühjahrsakademie 2020 bieten, indem sie die unterschiedlichen Facetten von Nachbarschaftsarbeit- und Hilfe beleuchtet und darlegt. In ihrem Impuls wird sie insbesondere auf die Zielgruppe der älteren Menschen eingehen, indem sie die Potenziale und Grenzen der Nachbarschaftsarbeit vor Ort für die Gruppe der älteren Menschen skizziert. Die Basis für ihre Ausführungen liefern die Ergebnisse, der kürzlich veröffentlichen Studie Unterstützung in der Nachbarschaft - Struktur und Potenzial für gesellschaftliche Kohäsion, geleitet von Frau Prof. Dr. Fromm und Frau Prof. Dr. Rosenkranz.

Kurzvita Prof. Dr. Doris Rosenkranz

Prof. Dr. Doris Rosenkranz ist Sprecherin der Hochschulkooperation Ehrenamt, Vorstand der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern und Mitglied der Sachverständigenkommission der Bundesregierung für den Zweiten Engagementbericht. Sie lehrt und forscht an der Technischen Hochschule Nürnberg zu Bürgerschaftlichem Engagement und Freiwilligenmanagement.

Seit vielen Jahren berät sie Verbände und Kommunen praxisnah zu strategischen Fragen des Ehrenamts sowie zur Gründung von Nachbarschaftshilfen und Seniorengenossenschaften.

Ein Blick in die Zukunft: Nachbarschaftsarbeit 2030 – Was erwartet uns?
Foto Madeleine RenyiMadeleine Renyi, Hochschule Furtwangen

Die Debatten um die Auswirkungen des demographischen Wandels haben das Interesse an Nachbarschaftsarbeit in den letzten Jahren stark befeuert. Viele Menschen haben den Wunsch in der gewohnten Umgebung zu altern. Dieser Wunsch ist ein Motor für die Quartiersentwicklung hin zu sorgenden Gemeinschaften, die sich füreinander engagieren und gegenseitig unterstützen. Der Digitalisierung werden hierbei großes Potential bei der Initiierung und Etablierung solcher „Caring Communities“ zugesprochen. Lokale Beziehungen können durch digitale Kommunikation aufgebaut, erhalten und gestärkt werden. Die Möglichkeiten digitaler Technologien zu diesem Zweck sind vielfältig. Ist die Gesellschaft bereit für den digitalen Wandel hin zur Nachbarschaftsarbeit 4.0? Wie wird sich die Beziehungspflege und Organisation von Nachbarschaftshilfe in Zukunft ändern? Diesen und anderen Fragen wird der Vortrag nachgehen und Impulse für nötiges Umdenken und Handeln setzen.

Kurzvita Madeleine Renyi

Madeleine Renyi absolvierte ein Studium zur Medizintechnikerin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg von 2006 bis 2011. Nach erfolgreichem Abschluss des Masterstudiums arbeitete sie von 2011 bis 2013 als Softwareentwicklerin in der Automobilindustrie bei der Firma Marqurardt in Rietheim und konnte so ihren Horizont in der Software-Entwicklung erweitern. Seit Juli 2013 arbeitet sie an der Hochschule Furtwangen als wissenschaftliche Mitarbeiterin und erforscht Fragestellungen in Bezug auf die sozialraumorientierte Versorgung älterer Menschen. Als Promotionsstudentin ist sie seit Juli 2017 im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und Unternehmensrechnung der Universität Osnabrück bei Prof. Frank Teuteberg angenommen und offizielles Mitglied des kooperativen Promotionskollegs der Hochschule Furtwangen.

Workshopreihe 1: 3. März 2020, 14.45 bis 16.15 Uhr

Workshop 1:

Logo SeniorenNetzwerke KölnAufbau eines SeniorenNetzwerkes - Am Beispiel in Köln
Sabine Kistner-Bahr, Diakonisches Werk Köln und Region, SeniorenNetzwerk Köln-Klettenberg
Mechthild Lauf, AWO Kreisverband Köln e.V., SeniorenNetzwerke Köln - Rath/Heumar und Köln-Raderthal

Es gibt unterschiedliche Wege ein SeniorenNetzwerk aufzubauen. Der Aufbau hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Lage, Größe, Infrastruktur, den Menschen und der Situation vor Ort. In diesem Workshop stellen wir verschiedene Wege dar, wie so ein SeniorenNetzwerk initiiert werden kann: Von der Stadtteilanalyse, über die Aktivierende Befragung zur Auftaktveranstaltung. Dabei möchten wir an den bereits gemachten Erfahrungen der einzelnen Teilnehmer*innen anknüpfen und neue Handlungsspielräume entwickeln. Die Referentinnen bringen Erfahrungen aus dem Aufbau drei verschiedener Netzwerke mit, die in einem kollegialen Austausch geteilt und diskutiert werden.

Workshop 2:

Logo Pflegewegweiser NRWDie passende Beratung in der Nachbarschaft finden - Zugangswege und Instrumente des Pflegewegweisers NRW
Gretje Stelzenmüller, Pflegereferentin Pflegewegweiser NRW, Verbraucherzentrale NRW

Wer Pflege benötigt, hat oft viele Fragen – und Anspruch auf eine Pflegeberatung. Häufig wissen Betroffene aber nicht, an wen sie sich vor Ort in der Nachbarschaft wenden können. Hier hilft der Pflegewegweiser NRW.

Sich über Pflege informieren zu können ist für Menschen jeden Alters wichtig. Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten in der Nachbarschaft kennen nur wenige Menschen. Ältere und hochbetagte Menschen gehören zu jenen vulnerablen Zielgruppen, die sich in Bezug auf Zugangsmöglichkeiten und Nutzung von Informations- und Beratungsmöglichkeiten anders verhalten als die jüngeren Generationen. Ein Telefonat ist hier eine bekannte und schnelle Möglichkeit, sich zu informieren. Andere Zielgruppen klicken sich gerne durchs Internet oder tauschen sich in Foren und Live-Chats aus. Deshalb bietet der Pflegewegweiser NRW zukünftig unterschiedliche Zugangswege wie eine Hotline, einen Live-Chat mit zusätzlicher automatisierter Antwortfunktion und ein Forum an, um sich zu informieren, oder die passende Beratung oder Unterstützungsmöglichkeit finden zu können.

Die Referentin Frau Gretje Stelzenmüller stellt vor, wie sie Menschen rund um das Thema Pflege informiert und zu Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten in der Nachbarschaft lotst. Gemeinsam soll diskutiert werden, wie eine Verzahnung von digitalen und nachbarschaftlichen Angeboten möglich ist. Im Fokus dabei steht, wie telefonische und digitale Kommunikationsangebote insbesondere alte Menschen „abholen“ können, um sie unterstützen zu können.

Workshop 3:

Konkrete Ideen zur Förderung von sozialen Kontakten und Begegnungen in der Nachbarschaft - Praxiserfahrungen aus dem Projekt GUGL
Angelika Reimers, Heinrich und Rita Laumann-Stiftung Sendenhorst, Sendenhorst
Markus Giesbers, Heinrich und Rita Laumann-Stiftung Sendenhorst, Sendenhorst

»GUGL« – was ist das denn? Vielleicht fühlt sich der eine an Omas frisch gebackenen Gugelhupf erinnert. Die andere denkt vielleicht eher an eine Suchmaschine im Internet. Ob nostalgisch oder digital – beides ist bei »GUGL« goldrichtig. Denn »GUGL« ist ein Projekt für alle Generationen. Sendenhorst und Albersloh sind beliebt bei jungen Familien. Dennoch wird sich die Altersstruktur der Bevölkerung verändern. Durch das Aufrücken der großen Babyboomerjahrgänge und eine höhere Lebenserwartung wird auch in Sendenhorst bis zum Jahr 2040 jeder Dritte über 65 Jahre alt sein und jeder Achte sogar über 80 Jahre. Das wird zu Veränderungen der Bedarfe in den Orten und Wohnquartieren führen.

Ziel des Projekts »GUGL« ist es, die Voraussetzungen für ein gelingendes Altern in Sendenhorst und Albersloh zu schaffen und dabei die Bedürfnisse aller Altersgruppen – junge wie alte – in den Blick zu nehmen.

Sechs große Handlungsfelder haben sich abgezeichnet: Wohnen, Teilhabe, Gesundheit, Infrastruktur, Bürgerschaftliches Engagement, Freizeit.

In Kooperation mit der Stadt Sendenhorst und der Fachhochschule Münster (Sozialwesen) wurde in einer schriftlichen Befragung mit über 6000 Fragebögen die Bevölkerung zur Zufriedenheit in diesen Bereichen gefragt. Danach sind in Bürger*innenwerkstätten Projektideen entwickelt worden. In der jetzigen Phase setzen Studierende der Fachhochschule Münster gemeinsam mit der Stiftung einzelne Projekte zur Verbesserung des Zusammenlebens um.

In diesem Workshop werden konkrete Ideen zur Förderung von sozialen Kontakten und Begegnungen in der Nachbarschaft vorgestellt und diskutiert. Welche Ideen gibt es und wie können diese konkret in Ihrer Nachbarschaft umgesetzt werden?

Workshop 4:

Logo Landesseniorenvertretung NRWIntergenerative Nachbarschaftsarbeit – Was kann eine Seniorenvertretung tun? - In unserer Nachbarschaft leben alle Generationen achtsam miteinander und füreinander!
Ingrid Dormann, Vorstandsmitglied Landesseniorenvertretung NRW
Manfred Stranz, Vorstandsmitglied Landesseniorenvertretung NRW

„Die meisten Menschen suchen ihr Leben lang nach einem Ort, wo sie dazugehören.“ (Quelle: gefunden in U-Bahn Dortmund).

Das Thema Nachbarschaft bewegt aktuell viele Menschen. Gerade in einer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen allein wohnen und älter werden, rückt die Nachbarschaft zunehmend In den Blick der Menschen. Die Landesseniorenvertretung NRW will dieses Thema aktiv angehen.

Der Workshop beginnt mit einer Teilnehmeraktivierung in Bewegung und dem Austausch mit und zwischen den Teilnehmenden. Das Ziel ist es dabei, das Bewusstsein über die Nachbarschaft in den Fokus zu rücken. Alle Teilnehmenden sind daher eingeladen, sich mit ihren Vorstellungen zum Thema einzubringen und auszutauschen. Anschließend bieten wir einen kurzen Input zum Thema. Daran anknüpfend wollen wir gute Ideen für lebendige Nachbarschaften austauschen und aufzeigen, was dafür getan werden kann. Seniorenvertretungen haben dazu Erfahrungen und bringen diese gerne ein. Am Ende des Workshops stehen konkrete Ideen für die Praxis.

Workshop 5:

Logo Oecher Froennde mit der Abbildung von drei MenschenDas Nachbarschaftsnetzwerk der Öcher Frönnde - Ein Erfahrungsaustausch
Monika Lang, Gründerin und Vorsitzende Öcher Frönnde e.V., Aachener Nachbarschaftsring
Brigitte Muhl, Beisitzerin im Vorstand und Büroteam Öcher Frönnde e.V., Aachener Nachbarschaftsring

Die Öcher Frönnde sind ein Nachbarschaftsring, der das gemeinschaftliche Miteinander von Bürgern fördert. Ob Einkauf oder die Begleitung zu Arztterminen, ob persönliches Gespräch oder erholsamer Spaziergang – das soziale Netzwerk bringt Jung und Alt zusammen. Der gemeinnützige Verein folgt dem Prinzip „Hilfe erbringen – Hilfe empfangen“: Wer als „aktives“ Mitglied Zeit einbringt, bekommt Stunden auf dem Zeitkonto gutgeschrieben. Diese Zeitrente kann bei Bedarf für die Unterstützung in Alltag oder Freizeit genutzt werden. Als Investition in die Zukunft ist dieses Netzwerk auf Dauer angelegt. All dies erfolgt selbstorganisiert und selbstbestimmt und immer in Teams. Das Miteinander zählt. Den Öcher Frönnden ist wichtig, dass der persönliche Kontakt untereinander gepflegt wird. Damit erhalten die Mitglieder die Gelegenheit sich ein generationenübergreifendes soziales Netz aufzubauen und dieses bis ins hohe Alter zu erhalten. Freizeitköche, Kartenspieler und Spaziergänger finden bei uns zusammen. Wer zum Beispiel Lust hat in der Gemeinschaft zu kochen und zu genießen, ist beim „Sonntagsessen – selbstgekocht“ genau richtig. Der „Frönndetreff“ bietet Ausflüge, Fortbildungen – lebenslanges Lernen – und auch gesellige Kaffeekränzchen. Diese Unternehmungen, nicht an das Stundenkonto gebunden, fördern die Verbundenheit der Mitglieder. Über Inhalte und Termine informiert die digital versendete Mitgliederzeitung, die auch auf der Webseite veröffentlicht wird.

In diesem Workshop steht der Erfahrungsaustausch im Vordergrund – welche Faktoren fördern das Gelingen eines solchen Nachbarschaftsnetzwerks und wo liegen die Herausforderungen?

Workshop 6:

Logo Bertelsmann StiftungNachbarschaftshilfe – Wie können wir diese Engagementform im Quartier steigern?
Wolfgang Wähnke, Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

In diesem Workshop entscheiden die Teilnehmenden selbst welche Themen bearbeitet werden. Die Themenvorschläge beziehen sich allesamt auf die Frage, wie die Engagementform Nachbarschaftshilfe im Quartier gesteigert und gefördert werden können.

Zur Auswahl stehen die Themenbereiche:

  • Was sind mögliche Ziele von Nachbarschaftshilfe im Quartier?
  • Was sind mögliche erste Schritte zum Projektstart?
  • Welche Daten und Informationen gibt es zu meiner Kommune/meinem Quartier?
  • Wie betreibe ich erfolgreiches Agendasetting?
  • Wer sind wichtige Akteure in meiner Kommune und was sind mögliche Auswahlkriterien?
  • Wie spreche ich die breite Öffentlichkeit an?
  • Wie könnte eine Tagesordnung/ein Ablaufplan für ein erstes Akteurstreffen aussehen?
  • Wie sensibilisiere ich Teilnehmende zur Mitarbeit?
  • Welche kommunalen Beispiele gibt es?
  • Wie können wir nachhaltige Wirkungen sichern?

Herr Wähnke lädt die Teilnehmenden ein, gemeinsam Themenschwerpunkte auszuwählen, die für das Gelingen der Nachbarschaftshilfe vor Ort von Bedeutung sind und diese detailliert zu beleuchten und zu diskutieren. Thema wird auch sein, wie konkrete Maßnahmen bei Ihnen vor Ort Nachbarschaftshilfe fördern können.

Workshop 7:

Logo Kreissportbund GüterslohSpaziergänge und Gehtreffs im Quartier - Bewegt die Gesundheit älterer Menschen stärken
Margret Eberl, Kreissportbund Gütersloh

Spazierengehen im eigenen Wohnumfeld ist eine besonders alltagsnahe, für Ältere vertraute und vor allem gesundheitswirksame Form der Bewegung im Freien. Begleitete Geh- oder Spaziertreffs richten sich an alte bis zumeist hochaltrige Menschen und sollen helfen, zu mehr und regelmäßiger Bewegung zu ermutigen und die Mobilität so lang wie möglich zu erhalten.

Die Idee des Formats „Gehtreff“ ist es, mit niederschwelligen Angeboten solche älteren Menschen anzusprechen, für die Aktivitäten wie Walking oder Wandern bereits zu anspruchsvoll sind. Ein wichtiger Gelingensfaktor hierbei ist die Gewinnung und Schulung von ehrenamtlichen Gehtreff-Paten, die für den regelmäßigen und sicheren Betrieb der Gehtreffs Sorge tragen.

In dieser Weise konzipierte Gehtreffs sind insbesondere unter dem Aspekt der Quartiersarbeit von wertvoller Bedeutung.

Vorgestellt wird das im Kreis Gütersloh in vier Kommunen mit insgesamt 11 Standorten und über 40 freiwillig tätigen Paten mit wachsendem Zuspruch umgesetzte Konzept „Gehtreffs - Bewegt ÄLTER werden“.

Die in diesem Workshop behandelten Aspekte sind zum einen theoretischer Natur, zum anderen werden konkrete Spiele und Übungen für unterwegs vorgestellt und gemeinsam erprobt.

Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmenden konkrete Ideen und Beispiele mitzugeben, wie Gehtreffs auf den Weg gebracht werden können. Dabei werden folgende Aspekte behandelt:

  • Freiwillige gewinnen und schulen,
  • Netzwerkpartner und Veranstalter-Konstellationen,
  • Jeder Schritt ist Goldes wert - gesundheitliche Bedeutung und
  • Kleines Vademecum - Spiele und Übungen für unterwegs.
Workshopreihe 2: 3. März 2020, 16.30 bis 18.00 Uhr

Workshop 8:

Logo Anti-Rost-Initiative (2 ältere Menschen mit einer GLühbirne und einem Werkzeugschlüssel in der Hand)Wer rastet, der rostet - Aufbau einer Anti Rost Initiative - Am Beispiel Recklinghausen
Barbara Richter, Anti-Rost-Initiative, Recklinghausen
Klaus-Dieter Schübel, Anti-Rost-Initiative, Recklinghausen

„Wer rastet, der rostet!“ – dieser Redewendung hat sich die Anti-Rost-Initiative in Recklinghausen angenommen. Was heißt das konkret? Senior*innen helfen Senior*innen ehrenamtlich bei Kleinstreparaturen im Haushalt. Hierbei kann es sich beispielsweise um das Wechseln einer Batterie, die Einstellung einer Fernbedienung oder auch das Prüfen eines lockeren Wasserhahns handeln. Der Kontakt wird über Mitwirkende in der Initiative hergestellt.

Im Workshop werden folgende Fragestellungen thematisiert und diskutiert:

  • Wie kann eine solche Initiative initiiert werden?
  • Wie ist die Anti-Rost-Initiative aufgebaut? (Organisationsstruktur, Vernetzung, Unterstützung)
  • Wie sind die Ehrenamtlichen versichert und wie sieht das mit der Haftung aus?
  • Welche Qualifikationen benötigen die ehrenamtlich Aktiven? Welche Rolle übernehmen sie (Selbstverständnis)?
  • Wie findet die Vermittlung zwischen der Person mit Hilfebedarf und der ehrenamtlich tätigen Person statt?

Der Workshop bietet Raum für einen Erfahrungsaustausch und erlaubt einen Einblick in das Gemeinschaftsleben in der „Anti-Rost“-Initiative Recklinghausen. Angesprochen werden Interessierte, die sich über die Initiative informieren möchten und vielleicht selbst darüber nachdenken, ein ähnliches Angebot vor Ort zu implementieren.

Workshop 9:

Neue Wege der nachbarschaftlichen Hilfe im Zeichen der kulturellen Vielfalt
Anne Kühl, „zentrum plus“ der AWO in Lierenfeld
Serpil Ögüt, „zentrum plus“ der AWO in Lierenfeld
Peter Tonk, Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz der Region Düsseldorf – eine gemeinsame Initiative zur Strukturentwicklung der Landesregierung und der Träger der Pflegeversicherung NRW, beim Amt für Soziales, Düsseldorf
Suzan Tütüncübasi, Fach- und Koordinierungsstelle der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz – eine gemeinsame Initiative zur Strukturentwicklung der Landesregierung und der Träger der Pflegeversicherung NRW, beim Kuratorium Deutsche Altershilfe, Köln

Das Leben vor Ort wird von Menschen unterschiedlicher Kulturen gestaltet. Diese Vielzahl an ungleichen Kulturen bringt bestimmte Chancen aber auch Herausforderungen mit sich. Es gilt diese kulturelle Vielfalt und die damit einhergehenden Bedarfe und Bedürfnisse im nachbarschaftlichen Engagement zu berücksichtigen, welches wiederum zum Abbau gesellschaftlicher Barrieren beitragen soll.

Verschiedene Herangehensweisen und Erfahrungen in der interkulturellen Nachbarschaftshilfe werden in diesem Workshop thematisiert. Beispiele für Schlagwörter, die zu einer solch facettenreichen nachbarschaftlichen Hilfe zählen, sind:

  • Begegnungen ermöglichen,
  • Kommunikationswege gestalten und
  • Zugänge zu unterschiedlichen Communities schaffen.

Innerhalb dieses Workshops wird über Praxisbeispiele berichtet, Ideen eines Zugangs zu verschiedenen Kulturkreisen zusammengetragen, Erfahrungen ausgetauscht und zur Diskussion angeregt.

Workshop 10:

Logo LandesinitiativeRückenwind für neue Nachbarschaften - Die Landesinitiative Neue Nachbarschaften – engagiert zusammen leben in Rheinland-Pfalz (entfällt)
Annette Scholl, Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V., Projektleiterin der Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – engagiert zusammen leben in Rheinland-Pfalz!“, Bonn

Die Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – engagiert zusammenleben in Rheinland-Pfalz“ fördert in allen Landesregionen, dass Nachbarinnen und Nachbarn sich begegnen, ältere Menschen weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben und selbständig in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Mehr als 160 Angebote vor Ort wie Nachbarschaftshilfen, Bewohnerprojekte, Dorf- oder Bürgergemeinschaften und verschiedene offene Treffpunkte tragen wesentlich dazu bei. Sie haben unterschiedliche Zielsetzungen, doch gemeinsam ist ihnen allen, dass sie Neues entwickeln, um mit anderen gemeinsam die eigene Umgebung lebenswert zu gestalten.

Die Landesinitiative begleitet bei den ersten Schritten und gibt Praxistipps zum Aufbau von Nachbarschaftsprojekten. Sie bietet regelmäßig Rundbriefe mit aktuellen Nachrichten rund um das Thema Nachbarschaft, sowie Online- und gedruckte Informationen etwa zu „Jung und Alt“-Nachbarschaften, zur Konfliktbewältigung oder Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Projekte werden kostenlos am Telefon oder vor Ort beraten und bei der Selbstevaluation unterstützt. Zudem gibt es Webinare zu diversen Themen sowie Regionaltreffen zur Vernetzung, für inhaltliche Impulse und den Erfahrungsaustausch.

Im Workshop werden Einblicke in die Vielfalt der nachbarschaftlichen Aktivitäten in Rheinland-Pfalz – mit einem Fokus auf ländliche Räume – und Erfahrungen der Landesinitiative gegeben, die vom Sozialministerium und dem Projektträger - Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) 2015 ins Leben gerufen wurde. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden Ideen diskutiert, wie einzelne Angebote selbst im eigenen Quartier bzw. in der eigenen Nachbarschaft implementiert werden können und welche Chancen für ältere Menschen mit diesen konkreten Projekten einhergehen können.

Workshop 11:

Logo der AWO EssenErzählcafé als Ort der Begegnung in der Nachbarschaft
Brigitte Böcker, EFI - Seniorentrainerin
Dagmar Hotze, Netzwerkerin AWO - Bergerhausen
Karlheinz Freudenberg, Fachreferent Ehrenamt und Offene Seniorenarbeit, AWO Essen e.V.

Die beliebten regelmäßig stattfindenden Seniorentreffen, welche mit viel Herzblut und Engagement z.B. bei der AWO Essen e.V. in gut 30 Ortsvereinen stattfinden, erfahren durch das Erzählcafé mit Brigitte Böcker ein eigenes kommunikatives Format.

Im Kontrast zu den ritualisierten Seniorennachmittagen sorgen die themenorientierten offenen ca. zweistündigen Erzählcafés für einen breit angelegten und regen Austausch untereinander. Es geht um persönliche Erfahrungen, vielfältige Erlebnisse und unterschiedliche Interessen. Das Veranstaltungsformat besticht dadurch, dass es einladend und offen gestaltet ist, sodass auf das individuelle Mitteilungsbedürfnis und die Neugier der Teilnehmer*innen eingegangen werden kann.

Dieser Workshop lädt ein, das Veranstaltungsformat Erzählcafé im Kontext der Nachbarschaftsarbeit zu denken und konkrete Ideen für die Initiierung und Durchführung eines solchen Formats gemeinsam im Diskurs zu erarbeiten. Was ist bei der Planung eines Erzählcafés zu beachten? Wie kann ich mich vorbereiten? Was ist bei der Durchführung wichtig?...

Workshop 12:

Ideen zur (Weiter-) Entwicklung von Nachbarschaften
Ingo Behr, Quartiersentwicklung Stadt Kempen, Kempen

Jedes Quartier oder Viertel ist einzigartig, fast so wie ein Lebewesen. Es hat einen eigenen Charakter, ist eigensinnig, widersprüchlich und hat komplexe Strukturen. In welcher Form sich die Menschen mit ihrem Quartier identifizieren ist ausschlaggebend für die dortige Lebensqualität. Dabei spielen lebendige und funktionierende Nachbarschaften eine wesentliche Rolle. Doch was ist, wenn solche Nachbarschaften nicht oder nur teilweise vorhanden sind?

In einem mehr als vierjährigen Prozess im Kempener Hagelkreuz werden die Erfahrungen aus den unterschiedlichen Projekten zur Entwicklung von erweiterten Nachbarschaften vor- und zur Diskussion gestellt:

  • Café Wackelkontakt,
  • Internetredaktion Kempen-Hagelkreuz,
  • Oma-Opa-Service,
  • Quartier wohnen in Kempen (QwiK),
  • Schmökerbude,
  • Tauschring-Kempen,
  • Urban Gardening u.a.

In einem Gallery-Walk können sich die Teilnehmenden ein Bild über die Projekte machen und entscheiden, welche Projekte näher vorgestellt und diskutiert werden sollen.

Workshop 13:

Logo kubia Kultur, Alter, InklusionLogo Färberei Zentrum für Integration und InklusionKunst und Kultur: Dünger für Begegnung in der Stadtteil - Oase
Roland Brus, Färberei e. V., „Die Wüste lebt“
Imke Nagel, Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion (kubia)

Kunstaktionen, Stadtschreibergeschichten, Portraits, Filme und Ausstellungen machen Potenziale im Stadtteil Wuppertal-Oberbarmen sichtbar. Und Engagierte fragen: Welche Überlebensexpert*innen und Überlebenstechniken finden sich im Quartier? Wie können wir die Wüste gemeinsam verwandeln? Was liegt unter dem Sand?

Das generationenübergreifende Projekt „Die Wüste lebt!“ der Färberei in Wuppertal ist Teil des Modellprogramms „Utopolis – Soziokultur im Quartier“. Anhand von Erfahrungen aus dem Projekt kommen wir ins Gespräch zur Frage: Warum und wie können gerade Kunst und Kultur zur Begegnung in der Nachbarschaft beitragen?

Das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion – kurz kubia – ist Fachforum und Serviceplattform für Kulturelle Bildung im Alter, Kulturgeragogik und inklusive Kulturarbeit. kubia unterstützt Kulturanbieter und Verwaltungen sowie Tätige in der sozialen Altenarbeit und Pflege durch Forschung, Beratung, Qualifizierung, Vernetzung und Information. Ein Themenschwerpunkt von kubia ist die Stärkung des kulturellen Engagements im Alter.

Workshop 14:

Digitale Möglichkeiten in Nachbarschaftsarbeit und Nachbarschaftshilfe
Daniel Hoffmann, Kuratorium Deutsche Altershilfe / Forum Seniorenarbeit NRW
Christine Freymuth, Kuratorium Deutsche Altershilfe / Forum Seniorenarbeit NRW

Viele Organisationen und Initiativen sind zurzeit damit beschäftigt, ihre Angebote oder zumindest Teile davon digital neu- oder zumindest umzugestalten bzw. diese um digitale Komponenten zu erweitern.

Die Auswahl einer Software bzw. des richtigen Dienstes ist eine grundlegende Entscheidung. Unter Umständen bindet sie eine Organisation über längere Zeit an einen Anbieter und erfordert eine hohe Investition in Form von Geld und/oder Zeit. Durch ein einmal implementiertes Produkt oder Werkzeug entsteht eine gewisse Abhängigkeit von einem Anbieter. Derartige Entscheidungen sollten nicht allein im stillen Kämmerlein getroffen werden. Vielmehr sollten alle beteiligten Interessengruppen im Vorfeld einbezogen werden.

Grundsätzlich gilt, dass die Software, der Dienst oder das Werkzeug zur Erfüllung eines bestimmten vordefinierten Ziels dient und nicht das Ziel vorgeben darf.

In diesem Workshop werden verschiedene Kategorien und digitale Werkzeuge vorgestellt. Im Rahmen der Arbeitsgruppen des Forum Seniorenarbeit NRW haben die Referent*innen eine Handreichung entwickelt, die die Fragen „Was ist bei der Auswahl eines Werkzeugs zu berücksichtigen?“ und „Wie muss ich bei der Auswahl vorgehen?“ aufgreifen und als Orientierungshilfe dienen kann.

Workshopreihe 3: 4. März 2020, 10.00 bis 11.30 Uhr

Workshop 15:

„Digital Aktiv in Marten“ – Der Technikstammtisch
Vera Romberg, ZWAR e.V.
Hans-Peter Zehnter
, Referent im Rahmen des Projekts Demografiewerkstatt Kommune (DWK)

Im Rahmen des DWK-Projektes „Digital aktiv in Marten“ hat der ZWAR e.V. in Kooperation mit dem Fachdienst für Senioren der Stadt Dortmund einen Technikstammtisch primär für ältere Teilnehmer*innen etabliert. Neben der Vermittlung von Grundkompetenzen ist für das Projekt der Quartiersbezug wichtig, damit die Selbstständigkeit und Eigeninitiative der Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung bis ins hohe Alter gestärkt wird. Der Stammtisch soll in eine nachhaltige Struktur überführt werden (auch als Digital Kompass Standort). Bei dem Stammtisch handelt es sich um ein monatliches Treffen, insbesondere älterer Menschen, bei dem alle Stammtisch-Teilnehmer*innen eingeladen sind ihre individuellen Fragen und Themen rund um Smartphone, Smarthome, Tablet und Co mitzubringen und ihr Wissen weiterzugeben. Die gegenseitige Unterstützung, das Voneinander lernen, Spaß haben und alltagspraktische Anwendungsmöglichkeiten stehen hierbei im Zentrum.

In dem Workshop berichten wir über unsere Erfahrungen zu den Themen:

  • Herstellung Bezug zum Gesamtprojekt sozialraum und kommunaler Produkte,
  • Gewinnung und Begleitung der Teilnehmer*innen, mit unterschiedlichsten (Vor) Erfahrungen,
  • Kooperation mit dem lokalen Handel als Unterstützer und Technikpartner,
  • die nachgefragtesten Themenbereiche, Struktur und der Ablauf eines Treffens und
  • Welche digitale und analoge Infrastruktur ist für dieses Angebot notwendig?

Workshop 16:

„Fit für die Nachbarschaftshilfe“ – Wertvolles Wissen für die Qualifizierung zum Helfenden
Andrea Kaesberger, Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Ruhr – eine gemeinsame Initiative zur Strukturentwicklung der Landesregierung und der Träger der Pflegeversicherung NRW, in Trägerschaft der Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V.
Leonie Duffek, Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Ruhr – eine gemeinsame Initiative zur Strukturentwicklung der Landesregierung und der Träger der Pflegeversicherung NRW, in Trägerschaft der Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V.
Nina Lauterbach-Dannenberg, Fach- und Koordinierungsstelle der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz – eine gemeinsame Initiative zur Strukturentwicklung der Landesregierung und der Träger der Pflegeversicherung NRW, beim Kuratorium Deutsche Altershilfe, Köln

Im Rahmen der Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag ist es möglich, sich für den Einsatz als „Nachbarschaftshelfer*in“ zu qualifizieren. Menschen, die auf der Basis eines freiwilligen, bürgerschaftlichen Engagements und besonderem Bezug zu einer Person unterstützend tätig werden möchten, können Menschen mit Pflegebedürftigkeit im sozialen Alltag mehr Teilhabe und Lebensqualität ermöglichen. Und auch, wenn es so heißt: Dieser Mensch muss nicht die direkte Nachbarin, nicht der direkte Nachbar sein. Dazu ist es wichtig, mehr über die Situation älterer und pflegebedürftiger Menschen zu lernen, aber sich auch mit den eigenen Grenzen zu beschäftigen.

Auf eine allgemeine Einführung zur „Entstehung der Nachbarschaftshilfe“ und der „Nachbarschaftshilfe heute“ folgt die Beantwortung der Frage: „Was muss ich tun und wissen, um als Nachbarschaftshelfer*in aktiv zu werden?“ Außerdem gibt es Raum für Fragen und Diskussionen.

Workshop 17:

Aufbau, Funktion und Durchführung eines Senioren-Services aus der Perspektive der Kommune - Am Beispiel der Stadt Gevelsberg
Daniela Alze, Seniorenbeauftragte der Stadt Gevelsberg und Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Gevelsberg

Der Gevelsberger SeniorenService (GSS) ist ein ehrenamtlicher Dienst der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände unter dem Dach der Stadt Gevelsberg, angesiedelt bei der Seniorenbeauftragten. Senioren helfen und unterstützen ehrenamtlich andere Senioren in deren häuslichem Umfeld, sowohl im technischen als auch im persönlichen Bereich.

Diplompädagogin Frau Daniela Alze gibt eine Übersicht zur Gründung, zum Aufbau, zur Struktur, zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Finanzierung des SeniorenServices. Im weiteren Verlauf gewährt sie Einblicke in die Bedeutung von Ehrenamt für die Ehrenamtlichen selbst, für die Kommune und die Öffentlichkeit.

Ehrenamtlich Mitwirkende des Gevelsberger SeniorenServices stellen konkrete Praxisbeispiele dar, um einen ersten Einblick in die Hilfsangebote zu erhalten.

Der Workshop soll Argumentations- und Unterstützungshilfen bei der Einrichtung ehrenamtlicher Dienste liefern. Fragen, nach einem langfristigen Bestehen eines ehrenamtlichen Dienstes und dem Ansprechen neuer Ehrenamtlicher, werden im gemeinsamen Gespräch hinterfragt.

Workshop 18:

Logo LSBBewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste 2.0 (BAP 2.0) - Mehr Bewegung in der Pflege (entfällt)
Christopher Winter, Landessportbund Nordrhein-Westfalen

Bewegung leistet einen wesentlichen Beitrag zu einem langen und möglichst selbstständigen Leben. Zahlreiche Studien belegen die unverzichtbare Bedeutung von Bewegung für den Erhalt sowie die Förderung von Mobilität bis ins hohe Alter. Mit der Schaffung des „BAP 2.0“ Projektes verfolgt der Landessportbund Nordrhein-Westfalen das Ziel, Bewegung flächendeckend in den pflegerischen Versorgungsstrukturen in NRW zu verankern. Erste Erkenntnisse aus einem Vorläuferprojekt, in welchem über 100 Kooperationen zwischen Sportvereinen und Akteuren aus der Pflege entstanden sind, zeigen, dass dieser Ansatz vielversprechend und sinnvoll ist. Das BAP 2.0 Projekt nutzt diese wertvollen Erfahrungen, um neue Zielgruppen in den Fokus zu nehmen. Neben der Schaffung neuer Bewegungsangebote zwischen Sportvereinen und Einrichtungen aus der Pflege werden erstmals Pflegekräfte in den Fokus genommen. Die Schaffung von zielgruppenspezifischen Bewegungsangeboten soll einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Prävention und Stärkung der physischen Leistungsfähigkeit liefern sowie ein Entlastungsbaustein im Hinblick auf das körperlich und psychisch anspruchsvolle Profil dieser Zielgruppe liefern.

In diesem Workshop werden u.a. die Fragen diskutiert, welche Potenziale und Möglichkeiten ein solches Projekt im Hinblick auf den Quartiersaspekt hat und wie Menschen in der Nachbarschaft von den entstehenden Angeboten in verschiedensten Formen profitieren können. Wie können Bewegungsangebote in der Nachbarschaft und die Kooperation zwischen Organisationen vor Ort, wie beispielsweise Sportvereine und Pflegeeinrichtungen, gefördert werden?

Workshop 19:

"Meine queere Nachbarschaft" - Vielfalt im Alter
Carolina Brauckmann, Landesfachberatung für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der offenen Senior_innenarbeit NRW, rubicon e.V., Köln

Immer häufiger begegnen wir dem Begriff „queer“. Was heißt das eigentlich? Und was verbirgt sich hinter der Buchstabenreihung LSBTIQ? Was ist gemeint mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt? Und warum freuen sich die einen auf mehr Vielfalt und lehnen andere sie ab?

Im Rahmen dieses Workshops werden aktuelle Entwicklungen der Genderdebatte erläutert. Schwerpunkt des Workshops sind Diskussionen und eine Ideenschmiede für vielfältige Nachbarschaftsangebote: Veranstaltungsformate, Besuchsinitiativen, Orte der Begegnung u.a.m.

Wie machen wir queere Lebensweisen besprechbar? Wie lassen sich Minderheiten in die Nachbarschaftshilfe einbeziehen? Was können Ehren- und Hauptamtliche zu einem offenen Miteinander in der Nachbarschaft beitragen? In diesem Workshop werden gemeinsam mit den Teilnehmenden Anregungen gesammelt, wie neue Wege vor Ort in der Nachbarschaft gegangen werden können.

Workshop 20:

Logo Alzheimer Gesellschaft NRWLeben mit Demenz – Qualifizierungsangebot für Nachbarschaftshelfer
Doris Bockermann, Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V., Düsseldorf
Lisa Kosler, Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V., Düsseldorf

Der überwiegende Teil der Menschen mit Demenz wird zu Hause von Angehörigen unterstützt und gepflegt. Die Symptome, die mit dieser Erkrankung einhergehen, fordern Betroffenen und ihren Angehörigen viel Kraft ab. Der Alltag muss neu organisiert und auf krankheitsbedingte Veränderungen abgestimmt werden. Demenz kann ein Verhalten zur Folge haben, das einem gesunden Menschen unlogisch erscheint. Die Kommunikation funktioniert nicht mehr. Hinzu kommen zunehmend pflegerische Aufgaben. Die Möglichkeiten, sich „Auszeiten“ zu nehmen, schwinden.

Qualifizierte bürgerschaftlich engagierte Einzelpersonen können im Rahmen der Nachbarschaftshilfe unterstützend wirken und anspruchsberechtigte Menschen mit Demenz betreuen. Angehörige finden so Entlastung und können sich notwendige Auszeiten von der Pflege nehmen.

Durch die Teilnahme an einem kostenlosen „Leben mit Demenz“ Schulungskurs des Landesverbandes der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. werden „Nachbarschaftshelfer“ für ihre Tätigkeit qualifiziert und erhalten ein Zertifikat.

In diesem Workshop wird über die Rahmenbedingungen, Tätigkeitsschwerpunkte und Besonderheiten der Nachbarschaftshilfe für Menschen mit Demenz informiert. In diesem Workshop wird über die Rahmenbedingungen, Tätigkeitsschwerpunkte und Besonderheiten der Nachbarschaftshilfe für Menschen mit Demenz informiert und ein Erfahrungsaustausch angeregt.

Workshop 21:

Gewinnung von Ehrenamtlichen u. Kooperationspartnern für die Nachbarschaftsarbeit und -Hilfe - Am Beispiel von „Wir sind Haan“
Ute Melchior-Giovannini, Moderatorin des Seniorennetzwerkes "Wir sind Haan"
Kurt-Eugen Melchior, Moderator des Seniorennetzwerkes "Wir sind Haan"

In diesem Workshop soll die Entstehung und Entwicklung von „Wir sind Haan“ – Das Seniorennetzwerk in der Gartenstadt - dargestellt werden, das rein ehrenamtlich geführt und geleitet wird. Ehrenamtlich Mitarbeitende sind Ansprechpartner*innen für die 35 Gruppen mit ganz unterschiedlichen Angeboten, ein Planungsteam organisiert und koordiniert monatliche Vorträge, Frühstückstreffen, Besichtigungen, Museumsbesuche, Tagesausflüge, Kurzreisen u.v.m.

Es gibt keine Mitgliedschaft. „Wir sind Haan“ ist Teil der ev. Kirchengemeinde Haan, versteht sich aber als überkonfessionell und überparteilich. Ein Förderverein sorgt für die finanzielle Unterstützung und Absicherung der Arbeit. „Wir sind Haan“ ist eingebunden in die Seniorenarbeit in der Stadt Haan, kooperiert mit der AWO Haan und hat mit ihr gemeinsam das Projekt entwickelt “Wir begleiten dich“. Das Seniorennetzwerk ist vertreten im Seniorenbeirat und arbeitet mit den Seniorenheimen in Haan zusammen.

Die Arbeit des Netzwerkes wird bestimmt durch das Leitbild: Ich für mich – Ich mit anderen für mich - Ich mit anderen für andere - Andere mit anderen für mich.

  • Wie kann ein rein ehrenamtlich organisiertes Seniorennetzwerk funktionieren?
  • Wie können ehrenamtlich Tätige und Kooperationspartner gefunden und aktiviert werden?

Akteure vor Ort müssen sich diesen herausfordernden Fragen stellen. Mitwirkende des Seniorennetzwerks „Wir sind Hahn“ bringen innerhalb dieses Workshops ihre Erfahrungen ein und unterbreiten konkrete Vorschläge, wie Hindernisse und Herausforderungen gemeistert werden können.

Der Workshop lädt die Teilnehmenden ein, bisherige Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen mitzubringen, die gemeinsam diskutiert werden. Ziel des Workshops ist es, Tipps und Tricks der Gewinnung von Ehrenamtlichen und Kooperationspartner zu teilen und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

Rahmenprogramm

Moderator Georg Roth, rubicon e.V.

Georg Roth ist seit 2011 Referent im rubicon Köln e.V. für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der offenen Senior*innenarbeit und hat in der Vergangenheit bereits als Moderator der Herbstakademie mitgewirkt.

Georg Roth ist noch so viel mehr, nämlich...

...Rheinländer, Soziologe, schwuler Mann, Aktivist in der schwulen Emanzipationsbewegung seit Ende der 1970er Jahre, Mitgründer und Mitarbeiter der Aidshilfe Köln und NRW, Improvisations-Schauspieler, Moderator und Vorstandmitglied in der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren BISS e.V.

Gemeinsamer Spieleabend (Abendprogramm, 1. Tag)

Beim Spielen haben wir die Möglichkeit mit Menschen in Kontakt zu kommen und uns unverbindlich kennenzulernen. Dieses Instrument wird oft belächelt, kann aber auch in der Nachbarschaftsarbeit kreativ eingesetzt werden. Wir möchten an diesem Abend gemeinsam spielen!

Bitte bringen Sie ein Spiel mit, dass Sie gerne mit anderen erleben möchten. Dies kann ein Reisespiel, ein Kartenspiel oder etwas Kreatives sein. Wir spenden den Raum und bringen Sie untereinander in Kontakt.

Das Team vom Forum Seniorenarbeit bereitet auch einige Spiele vor, die wir in größeren Gruppen spielen können und zeigt, wie auch digitale Medien im realen Raum interaktionsfördernd eingesetzt werden können. Vielleicht bringen Sie dazu aber auch Ihre eigenen Ideen mit?

Warm Up (2. Tag)

Der Morgen des zweiten Tages beginnt mit einem gemeinsamen Spaziergang durch die Parkanlage Hardt. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir in der grünen Lunge der Stadt Wuppertal einmal durchatmen und die Natur genießen, um mit frischer Energie in den Veranstaltungstag zu starten. Der Weg führt uns vom Tagungshaus aus vorbei am Bismarkturm zu der schönen Anlage des Botanischen Gartens und zu der historischen Villa Eller mit der Orangerie und dem Elisenturm. (Die Wegstrecke beträgt ca. zwei Kilometer und dauert fußläufig ungefähr 30 Minuten.)

"Ich packe meinen Koffer und nehme mit..." (2. Tag)

Die Frühjahrsakademie 2020 liefert eine Vielzahl an Einblicken in das Thema Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen im Kontext der Nachbarschaft. In Workshops werden unterschiedliche Projekte vorgestellt und diskutiert, die konkrete Ideen für die Arbeit vor Ort darstellen. Impulsvorträge vermitteln Kenntnisse über den Ist-Zustand und eine mögliche Entwicklung im Arbeitsfeld. Viele Informationen und Denkanstöße werden vermittelt, aber was nehmen Sie konkret für Ihre Arbeit mit?

Wir laden Sie ein, Ihre gesammelten Erfahrungen sowie Denkanstöße und Ideen für Ihre Arbeit miteinander zu teilen und gemeinsam in einen Koffer zu packen…. Gleichzeitig bietet diese offen gehaltene Veranstaltungsformat Ihnen die Möglichkeit, sich noch einmal mit den Personen auszutauschen, die Sie vielleicht auf Ihrer zukünftigen Reise begleiten könnten.

Schwullesbischer Chor Köln, Leitung: Prof. Dr. Jürgen Terhag (2. Tag)

Der Schwullesbische Chor Köln wurde im Oktober 2010 gegründet und singt nach dem von Chorleiter Jürgen Terhag entwickelten Live-Arrangement, in dem das Gefüge eines gemischten Chors völlig durchbrochen wird. Es gibt weder festgelegte Frauen- und Männerstimmen noch Noten; die Mehrstimmigkeit wird im Moment des Singens improvisierend entwickelt: musica ex aermolo. Weitere Informationen

 

Teilnahmegebühr und Übernachtungen

Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt 50,- EUR und beinhaltet die Verpflegung während der Veranstaltung sowie Teilnehmerunterlagen und die Teilnahme am Abendprogramm.

Im Tagungshaus steht uns eine begrenzte Anzahl an Einzelzimmern mit Dusche zur Verfügung. Eine Übernachtung im Tagungshaus muss gesondert gebucht werden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 68,00 EUR.

Fragen zur Übernachtung richten Sie an: Marion Minten, info@forum-seniorenarbeit.de, 030/2218298-11

Die Anmeldung zur Frühjahrsakademie und die Buchung der Übernachtung im Einzelzimmer ist ausschließlich über das Internet möglich. Wenn Ihnen das nicht möglich ist, rufen Sie uns bitte an, dann nehmen wir den Eintrag mit Ihnen gemeinsam vor.

Veranstaltungsort und Anreise

Veranstaltungsort ist das

Tagungs- und Gästehaus Auf dem heiligen Berg
Missionsstraße 9, 42285 Wuppertal

Homepage des Tagungs- und Gästehaus

 

Wegbeschreibung

Fahrplan der Buslinie 643 vom Hauptbahnhof Wuppertal zur Haltestelle "Wuppertal Kirchliche Hochschule" am Tagungshaus.

 

 

Teilnahmebedingungen

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr in Höhe von 50,- EUR wird sofort nach Erhalt der Rechnung fällig. Sofern Sie ein Zimmer über das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) auf dem Heiligen Berg Wuppertal buchen, ist auch dieser Betrag sofort nach Erhalt der Rechnung fällig.

Absage der Veranstaltung/Änderungsvorbehalt

Die Veranstaltung oder Teile davon können aus wichtigem Grund, z. B. bei zu geringer Teilnahmezahl oder bei Ausfall bzw. Erkrankung eines Referierenden, abgesagt werden. Wurde der Teilnahmebetrag schon überwiesen, erstattet das KDA diesen unverzüglich. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, sofern nicht den gesetzlichen Vertreter/-innen, Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen des KDA vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln vorzuwerfen ist.

Das KDA ist berechtigt, Änderungen des Programms oder einen Wechsel der Impulsgebenden vorzunehmen, wenn dies notwendig ist und die Veranstaltung nicht beeinträchtigt.

Rücktritt des Teilnehmenden

Der mit der Anmeldung reservierte Akademieplatz ist gegen Mitteilung des vollständigen Namens eines Ersatzteilnehmenden kostenfrei übertragbar. Des Weiteren ist bis zu vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn ein Rücktritt von der Veranstaltung kostenfrei möglich.

Im Falle des vollständigen Rücktritts des Teilnehmenden vom Vertrag innerhalb von vier Wochen vor der Veranstaltung erstatten wir 50 Prozent, sofern der Platz mit zumutbarem Aufwand nicht anderweitig vergeben werden kann. Liegt der Rücktritt innerhalb einer Woche vor Veranstaltungsbeginn, ist die volle Teilnahmegebühr zu entrichten.

Fotos und Filmen während der Veranstaltung

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Fotos und Filme, die während der Veranstaltung aufgenommen werden, dem Forum Seniorenarbeit NRW zur Veröffentlichung zur Verfügung stehen.

Schlussbestimmungen

Sofern eine Klausel in diesen Teilnahmebedingungen unwirksam ist oder werden sollte, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen nicht. Die unwirksame oder unwirksam gewordene Klausel ist in diesem Fall durch eine solche zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck der unwirksamen Klausel am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Regelungslücken.

Gerichtsstand für Streitigkeiten ist Berlin.

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