Modul des Monats Juni: Demenzgärten

Demenz- oder Sinnesgärten bieten durch ihre besondere Gestaltung pflegebedürftigen (älteren) Menschen, insbesondere bei Demenz, einen Halt gebenden Lebens- und Erfahrungsraum an. Je nach Konzept sind aber weitere Ziele denkbar: Begegnung von Jung und Alt im Quartier, Spielort von behinderten und nicht-behinderten Kindern usw.

Es gibt keine Standardlösungen für diese Gartenanlagen. Dennoch gibt es einige Planungsempfehlungen: Der Gartenbereich soll so gestaltet werden, dass er dem an eingeschränkter räumlicher Orientierung leidenden Menschen einen selbstbestimmten, auch unbegleiteten Aufenthalt erlaubt.

Weitere Informationen zum Modul Demenzgärten

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Landesbüro Altengerechte Quartiere.NRW präsentieren wir das Modul des Monats.

Der Modulbaukasten bietet konkrete Unterstützung in der Quartiersarbeit durch eine Sammlung geeigneter Instrumente und Methoden. Im Modulbaukasten des AQ NRW finden Sie Hinweise zur Umsetzung, Fallbeispiele, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie weitere Informationen.

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Daniel Hoffmann

Seit 1995 Mitarbeiter im Kuratorium Deutsche Altershilfe in Köln. Projektleiter des Forum Seniorenarbeit NRW und verantwortlich für den Themenschwerpunkt "Engagement älterer Menschen in der digitalen Gesellschaft".
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1 Gedanke zu “Modul des Monats Juni: Demenzgärten

  1. Module für Demenzgärten zu entwickeln, ist eine Behebung von von biopsychosozialen Störfelder. Die Sinne, die Lebensfreude und ein Quartier zu aktivieren für Demenz erkrankte Menschen ist absolut korrekt.Um aber das robuste Alterzu erhalten, sind Gärten, Naturparks und Wanderwege eine Therapie uns auch vor“Demenz“ und „Depressionen“ zu schützen. Oft ist uns diese Alterressource eingeschlafen, weil viele uns ablenkt!
    Dass mangelnde körperliche Beanspruchung ein Hauptrisikofaktor für unsere Altersgesundheit ist? Damit sind die Demenzgärten auch für das“Altern“ ein Mehrwert an Freude,Lebenssinn und soziale Bindung….
    Ein sozial, körperlich und geistig aktives Leben im Alter verbessert unsere Fähigkeiten, den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen und unseren Weg gesundheitlich „robust“, also belastungsfähig, zu gehen.
    Ist uns das im Einzelnen unserer Lebensabschnitte bewußt?
    Dazu gehört es, Stressbelastungen im „Alter“ wie in jungen Jahren auszubalancieren, unseren Körper angemessen zu beanspruchen und auf eine gesunde Gestaltungsmöglichkeit zu achten.
    Vieleicht gelingt es uns, der Depression und der Demenz ein Schnippchen in der Nachhaltigkeit zu verhindern.
    Wir dürfen uns täglich daran erinnern….
    Danke für die Demenzgärten und Ihre positiven Folgen.
    Willi Löhr,
    Gemeinde- und Kommunenpräventologe

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