Vorgestellt: Taschengeldbörse Solingen

Anfang 2015 hatten wir auf die Auftaktveranstaltungen im Rahmen des Projekts “Servicebrücken Jugend-Alter” in Düsseldorf und Dortmund aufmerksam gemacht.

Der folgende Kurzfilm stellt das Konzept der Taschengeldbörsen am Beispiel der AWO Solingen vor und beleuchtet die Perspektiven von Jugend und Alter:

Taschengeldbörsen können im weiteren Sinne als Servicebrücken zwischen Jugend und Alter bezeichnet werden. Sie stellen den Kontakt zwischen älteren oder mobilitätseingeschränkten Menschen und Jugendlichen her, die für die nachfragenden Haushalte einfache Unterstützungsleistungen gegen ein kleines Taschengeld verrichten.

Dabei handelt es sich um gelegentlich erbrachte kleinere Hilfstätigkeiten. Pflegerische Tätigkeiten sind ausdrücklich ausgeschlossen, ebenso wie alltägliche Haushaltsarbeiten, die zum Aufgabenspektrum von professionellen Dienstleistern oder Pflegepersonal gehören.

Taschengeldbörsen gelingt der Brückenschlag gleich auf mehreren Ebenen: Sie leisten einen Beitrag zur intergenerativen Begegnung, helfen Vorurteile abzubauen und schaffen ein wechselseitiges Verständnis zwischen den Generationen. Darüber hinaus erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihr Taschengeld aufzubessern und können über den Kontakt zu älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen ihre eigenen Stärken und Begabungen kennenlernen. Über den Austausch mit hilfesuchenden Menschen erlangen sie Sozialkompetenzen und können hilfreiche Erfahrungen für die zukünftige berufliche Orientierung sammeln.

(Auszug aus dem Flyer zum Projekt)

Homepage des Projekts Servicebrücken NRW

Homepage der Taschengeldbörse Solingen

 

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