Freiwilliges Engagement älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte anerkennen und fördern

Zum Tag der älteren Generation spricht sich die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) für eine interkulturelle Öffnung der Seniorenarbeit aus.

Der Dachverband der deutschen Seniorenverbände weist auf das Engagement vieler älterer Migrantinnen und Migranten hin, das bereits heute vor allem in Verwandtschaft und Nachbarschaft – also in informellen Zusammenhängen – geleistet wird.

Um ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte verstärkt auch für ein Engagement im „öffentlichen Raum“ zu gewinnen, bedarf es, so die BAGSO in einem heute veröffentlichten Positionspapier, den Wechsel von einer „Komm-Kultur“ zu einer „Kultur des aufeinander Zugehens“.

Migrantenselbstorganisationen sollten als entscheidende Schnittstelle anerkannt werden, um ein gemeinsames bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund langfristig zu sichern. Auf erfolgreiche Initiativen und Projekte wie Kochkurse, Erzählcafés, Stadtteilerkundungen, interkulturelle Gärten oder Angebote zur Gesundheitsförderung wird verwiesen.

Die Politik wird aufgefordert, die Entwicklung einer interkulturellen Seniorenarbeit durch Bereitstellung von Räumlichkeiten, Qualifizierungsangebote und sonstige gezielte Förderung zu unterstützen.

Das vollständige Positionspapier steht ihnen unter www.bagso.de als Download zur Verfügung.

Direkter Download des Positionspapiers

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Daniel Hoffmann

Seit 1995 Mitarbeiter im Kuratorium Deutsche Altershilfe in Köln. Projektleiter des Forum Seniorenarbeit NRW und verantwortlich für den Themenschwerpunkt "Engagement älterer Menschen in der digitalen Gesellschaft".
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