Mehr “Mouse mobil” in Bocholt

Kurzbescheibung und Kontakt
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Projektträger:

Verein Leben im Alter (L-i-A e.V.)

Werkstraße 19
46395 Bocholt

02871 / 2176566
02871 / 21765240

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Ursprung dieses Projektes ist „Mouse Mobil“, die Mobilgeräte-Sprechstunde von SeniorInnen für SeniorInnen in Bocholt. Diese inzwischen gut erprobte Methode haben wir auf weitere Zielgruppen übertragen und haben hier in enger Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern jeweils eine Schulungsreihe im Rahmen einer fortlaufenden Sprechstunde rund um das Thema Mobilgeräte für ältere Menschen mit Behinderung und türkischstämmige Frauen aufbauen können. Für die Multiplikatoren-Schulung zu Mehr-Mouse-MobilistInnen konnten wir insgesamt elf Freiwillige aus den Zielgruppen gewinnen, die wiederum von sechs Senior-Mouse-MobilistInnen (technisch und didaktisch) geschult wurden. Die Sprechstunden werden seit dem erfolgreichen Abschluss der Schulungsreihe von den neuen Mehr-Mouse-MobilistInnen an zwei Standorten in Bocholt angeboten, die hier für ratsuchende Menschen mit Behinderung und türkischstämmige Frauen bei Problemen mit Mobilgeräten als Ansprechpartner fungieren.

Ansprechpersonen des Projekts "Mehr Mouse Mobil":

Ansprechperson Für türkischstämmige Frauen ist Christine Terodde.
chterodde@l-i-a.de
02871 / 21765674

Ansprechperson für Menschen mit Behinderungen ist Jens Bollwerk.
jbollwerk@l-i-a.de
02871 / 21765776

(Fotos: L-i-A e.V.)

In unserer Datenbank finden Sie auch das Projekt "Mouse Mobil Bocholt"
Rahmendaten

Kategorie(n): Alltagsgestaltung, Bildungsarbeit, Engagementförderung, Kontakte fördern, Medienkompetenzförderung, Sicherheit und Verbraucherschutz, Zugänge zum Internet erschließen

Angebotsform:

Bildungsangebot / Techniktraining

Projektbeginn:

Auftraggeber/Förderer:

Das Projekt wird durch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) als Leuchtturmprojekt „Mehr "Mouse mobil" in Bocholt“ gefördert.

Kooperationspartner:

Die Kooperationspartner sind das Projekt Mouse Mobil (Mobilgeräteschulung von Senioren für Senioren), das Seniorenbüro der Stadt Bocholt, Der Verein Türkischer Elternbund für Bocholt und Umgebung e.V., sowie die Lebenshilfe Bocholt-Rhede-Isselburg.

Projektinitiatoren:

Initiator des Projekts war der Verein Leben im Alter. Aus unserer positiven und langjährigen Erfahrung mit dem Projekt „Mouse Mobil“ heraus, wollten wir das dahinterstehende erfolgreich angewandte Konzept bzw. das daraus resultierende Angebot auch älteren Menschen mit Behinderung und Frauen mit türkischem Migrationshintergrund zugänglich machen.

Projektziele / -inhalte

Ziele des Projektes:

Die Beteiligten aus den Zielgruppen lernen das Internet, die Benutzung von Notebook, Tablet und Smartphone teils erstmals kennen und eigenständig zu nutzen. Sie werden durch ihr neues Wissen selbstständiger und vernetzter. Der „digital divide“ verringert sich, ihr Selbstbewusstsein steigt und sie tragen ihr Wissen im Umkreis weiter.

Zielgruppe/n:

Wir sprechen mit diesem Projekt in erster Linie ältere Menschen mit Behinderung und türkischstämmige Frauen (überwiegend 50+) als Adressaten an.

Struktur des Projekts:

Inhaltlich dreht sich in diesem Projekt alles um Mobilgeräte (Handy, Tablet, Notebook) und der Wissensvermittlung, wie man diese Geräte bedient bzw. wofür man sie nutzen kann, um sich selbst das Leben zu erleichtern. Während der Mehr-Mouse-MobilistInnen-Schulung haben die Senior-Mouse-MobilistInnen darüber hinaus noch ihre Erfahrungen aus den Mouse-Mobil-Sprechstunden, die seit 2008 ununterbrochen stattfinden, an die zukünftigen Mehr-Mouse-MobilistInnen weitergegeben.

In diesem Projekt sind ältere Menschen stark eingebunden: Zum einen engagieren sich sechs Mouse-MobilistInnen (alle SeniorInnen) als TrainerInnen für die Mehr-Mouse-MobilistInnen. Unter den letztgenannten sind rund 1/3 der Beteiligten auch bereits Altersgruppe 50+ und bei den Ratsuchenden im Rahmen der Sprechstunde ist sogar der überwiegende Teil in dieser Altersgruppe. Hauptamtliche MitarbeiterInnen übernehmen ausschließliche koordinierende Funktionen. Alle übrigen Projektteile werden von ehrenamtlich Tätigen geleistet.

Projektablauf:

Das Projekt begann mit der Vorstellung beim Seniorenbüro der Stadt Bocholt und den Senior-Mouse-MobilistInnen (Gewinnung von sechs Freiwilligen, die die Schulung der Mehr-Mouse-MobilistInnen übernommen haben). Daraufhin folgte über die Kooperationspartner die Gewinnung von Freiwilligen innerhalb der Zielgruppen, die Interesse und Spaß haben, sich zu Mehr-Mouse-MobilistInnen ausbilden zu lassen (acht Menschen mit Behinderung, drei türkischstämmige Frauen) sowie die Durchführung einer mehrteiligen Schulungsreihe (Schulungsinhalte waren sowohl technischer als auch didaktischer Natur). Seitdem gibt es eine fortlaufende Sprechstunde in den Räumlichkeiten des Bocholter Lebenshilfe-Centers und des türkischen Elternbundes für Bocholt und Umgebung.

Marketing:

In diesem Projekt läuft ein großer Teil der Öffentlichkeitsarbeit über „Mundpropaganda“, da die Adressaten dieses Angebotes oft nicht über die klassischen Mittel des Marketings und der Öffentlichkeitsarbeit zu erreichen sind. Als großes Plus hat sich hier die Zusammenarbeit mit Interessensvertretungen für die von uns anvisierten Zielgruppen erwiesen. So war es unkompliziert und kurzfristig möglich, sowohl Ehrenamtliche als auch Adressaten für das Angebot in den beiden Zielgruppen zu gewinnen. Für den Projektpart bei der Lebenshilfe wird aber auch ein Flyer eingesetzt, der dann bspw. in Werkstätten für Menschen mit Behinderung ausgelegt wird.

Evaluation:

Eine Evaluation im wissenschaftlichen Sinne findet im Rahmen dieses Projektes nicht statt. Die hauptamtlichen Projektverantwortlichen stehen allerdings mit den ehrenamtlich tätigen Mehr-Mouse-MobilistInnen in ständigem Kontakt und begleiten die Mobilgeräte-Sprechstunden regelmäßig.

Stolpersteine:

Wir sind im Rahmen dieses Projektes auf keine besonderen Probleme oder Herausforderungen gestoßen.

Erfolge:

Im Rahmen dieses Projektes konnten bisher insgesamt elf Menschen für ein bürgerschaftliches Engagement gewonnen werden. Es entstehen persönliche / freundschaftliche Beziehungen zwischen den Menschen mit Behinderung bzw. den türkischstämmigen Frauen und den Senior-Mouse-MobilistInnen (inklusiv/interkulturell). Die geschulten Mehr-Mouse-MobilistInnen konnten außerdem ihre eigene technische Kompetenz erweitern und haben spürbar an Selbstvertrauen gewonnen.

Technische Angaben

Eingesetzte Software:

Wir verwenden die üblichen auf Smartphones und Tablets eingesetzten/vorinstallierten Apps.

Datenschutzaspekte:

Nein. Es gelten die Datenschutzregelungen der verwendeten Apps und Software.

Eingesetzte Drittanbieterkomponenten:

Wir verwenden die üblichen auf Smartphones und Tablets eingesetzten/vorinstallierten Apps. Dazu gehören auch Dienste von Drittanbietern wie Apple, Google oder Microsoft.

Geographische Lage

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

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