ZWAR Zentralstelle NRW – kommunale Beratung zur Partizipation älterer Menschen

Autor: Paul Stanjek, ZWAR Zentralstelle NRW

Einleitung

Die ZWAR Zentralstelle NRW berät Kommunen in Nordrhein-Westfalen beim Aufbau von gemeinwesenorientierten Strukturen zur Partizipation älterer Menschen. Im Mittelpunkt der Beratung stehen sozialraumbezogene Konzepte, die an Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit, Selbstorganisation und dem Erhalt sowie der Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in den Quartieren bis ins hohe Alter ausgerichtet sind.

In den Quartieren ist der demografische Wandel deutlich spür- und sichtbar. Die Menschen werden älter, die Anzahl der Alleinlebenden steigt, der Bedarf an Unterstützungs- und Pflegeleistungen steigt, die meisten Menschen wollen solange wie möglich in ihrem vertrauten Zuhause, in ihrem gewohnten Wohnquartier bleiben, die Familie als unterstützende Instanz verliert immer mehr an Bedeutung. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung geht es bei der Beratung der ZWAR Zentralstelle NRW um die Schaffung von Strukturen in Kommunen und ihren Quartieren, die es älteren Menschen ermöglichen, am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben und ihre Potenziale und Kompetenzen zum eigenen und zum Wohle der Gesellschaft einzubringen. So können sie einen Beitrag zu einer guten Lebensqualität ihres Quartiers und einem möglichst gelingenden Älterwerden seiner Bewohnerinnen und Bewohnern leisten. Dabei kommt – als einem Schwerpunkt der Beratung der ZWAR Zentralstelle NRW – sozialen Netzwerken älterer Menschen eine besondere Bedeutung zu. Soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit zum Aufbau einer nachbarschaftlichen Gemeinschaft mit tragfähigen sozialen Beziehungen, zur Entwicklung von Aktivitäten und Projekten bürgerschaftlichen Engagements und bringen (neue) gegenseitige Unterstützungsformen für das gemeinsame Älterwerden hervor.

Mit dem auf mehr als 35jähriger Erfahrung beruhenden ZWAR Netzwerkkonzept bietet die ZWAR Zentralstelle NRW Kommunen eine Beratung zum Aufbau von selbstbestimmten sozialen Netzwerken älterer Menschen, den ZWAR Netzwerken, an. ZWAR Netzwerke beruhen auf den Ressourcen und der Lebenserfahrung älterer Menschen, die sich ohne inhaltliche Vorgaben ihre eigenen selbstorganisierten Strukturen schaffen und auch die Inhalte und Themen ihres auf den Stadtteil bezogenen Engagements selbst bestimmen. Die mittlerweile 171 ZWAR Netzwerke in Nordrhein-Westfalen (Stand 31.12.2014) bilden das landesweite ZWAR Netzwerk NRW, das die ZWAR Zentralstelle NRW mit Qualifizierungen und Vernetzungsveranstaltungen unterstützt.

Ablaufdiagramm Leistungen der ZWAR Zentralstelle NRW
Ablaufdiagramm Leistungen der ZWAR Zentralstelle NRW

ZWAR Ablauf (vorab entnommen aus Ausgabe 3/2015)

Der Masterplan altengerechte Quartiere.NRW

Das Beratungsangebot der ZWAR Zentralstelle NRW ist verortet im Masterplan altengerechte Quartiere.NRW des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW. Leitziel des Masterplans ist die Sicherstellung von Teilhabe, Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit aller Menschen und die Ermöglichung einer eigenständigen Lebensführung zu jeder Zeit. Im Mittelpunkt steht der Quartiersgedanke mit dem Ziel einer solidarischen Gesellschaft und eines intergenerativen Miteinanders in gegenseitiger Verantwortung.

Der Masterplan altengerechte Quartiere.NRW umfasst die vier Handlungsfelder „Sich versorgen“, „Wohnen“, „Gemeinschaft erleben“ und „Sich einbringen“[1]. Die Beratungsangebote der ZWAR Zentralstelle NRW zum Aufbau beziehen sich im Wesentlichen auf die Handlungsfelder „Gemeinschaft erleben“ und „Sich einbringen“. Hier entfalten sie ihre stärkste Wirkung und strahlen –beispielsweise durch die Ermöglichung von bürgerschaftlichem Engagement älterer Menschen – auch in die Handlungsfelder „Sich versorgen“ und „Wohnen“ aus.

Das Beratungsangebot der ZWAR Zentralstelle NRW

Die ZWAR Zentralstelle NRW gliedert ihr Beratungsangebot in zwei Leistungsbereiche. Im Leistungsbereich 1a „ZWAR Netzwerke / Beratung zur Initiierung und Verstetigung von ZWAR Netzwerken“ berät sie Kommunen beim Aufbau von ZWAR Netzwerken, im Leistungsbereich 1b „ZWAR Netzwerke / Unterstützung des landesweiten ZWAR Netzwerks NRW“ bietet sie Leistungen zur Unterstützung des bestehenden und expandierenden landesweiten ZWAR Netzwerk NRW an. Im Leistungsbereich 2 „Gemeinwesenorientierte Strukturen zur Partizipation Älterer“ berät sie Kommunen beim Aufbau gemeinwesenorientierter Strukturen zur Partizipation älterer Menschen.

Die Beratungsangebote der beiden Leistungsbereiche sind eigenständige Angebote die unabhängig voneinander von den Kommunen in Auftrag gegeben werden können. Häufig ist es jedoch so, dass sich aus der Beratung zum Aufbau gemeinwesenorientierter Strukturen Älterer (Leistungsbereich 2) der Wunsch der Kommune nach dem Aufbau von ZWAR Netzwerken in den Stadtteilen ergibt. In diesem Fall schließt sich die Beratung zur Initiierung und Verstetigung von ZWAR Netzwerken (Leistungsbereich 1a) passgenau an.

Leistungsbereich 1a „ZWAR Netzwerke / Beratung zur Initiierung und Verstetigung von ZWAR Netzwerken“

Im Leistungsbereich „ZWAR Netzwerke / Beratung zur Initiierung und Verstetigung von ZWAR Netzwerken“ berät und unterstützt die ZWAR Zentralstelle NRW Kommunen landesweit beim Aufbau von ZWAR Netzwerken in den Stadtteilen. Das ZWAR Netzwerkkonzept ist ein seit über 35 Jahren bewährtes Modell zur Ermöglichung von Teilhabe und Partizipation älterer Menschen. Die ZWAR Zentralstelle NRW begleitet den kommunalen Aufbau von ZWAR Netzwerken anhand einer standardisierten Aufbauphase an, die maximal ein Jahr dauert.

Der Aufbau eines ZWAR Netzwerkes

Der Aufbau eines ZWAR Netzwerkes beginnt mit der Erstellung eines auf die lokalen Gegebenheiten abgestimmten Konzeptes zur Initiierung und Verstetigung. Es werden zwischen der Kommune und den lokalen Akteuren Vereinbarungen über das Vorgehen, die Einbindung des geplanten Netzwerkes in eine kommunale Struktur und über Ressourcen, wie die hauptamtliche Gruppenbegleitung und die Räume für die Netzwerkarbeit, getroffen.

Im nächsten Schritt werden Qualifizierungstage in Form eines „Startpaketes“ für die ZWAR Gruppenbegleitungen angeboten.

Die erste im Stadtteil sichtbare Veranstaltung ist das Multiplikatorentreffen im Vorfeld der Netzwerkgründung, das der Einbindung des geplanten ZWAR Netzwerkes in die Strukturen des Stadtteils sowie der Vorbereitung von Kooperationen mit Verbänden, Vereinen, Projekten und Kirchengemeinden dient.

Zur Netzwerkgründung werden alle Bürgerinnen und Bürger zwischen 55 und 65 Jahren eines Stadtteils von der Stadtspitze eingeladen. Auf dieser Veranstaltung wird das ZWAR Konzept vorgestellt und erlebbar gemacht, um den Teilnehmenden eine gute Entscheidungsgrundlage für die Teilnahme am geplanten ZWAR Netzwerk zu geben.

Danach konstituiert sich das ZWAR Netzwerk, das aus einer Basisgruppe und unterschiedlichen Interessens- und Projektgruppen besteht. Die 14-tägig stattfindenden Basistreffen werden in der Aufbauphase von einer hauptamtlichen Gruppenbegleitung moderiert. Die ZWAR Gruppenbegleitung sorgt für eine Sicherheit gebende Struktur, die von den Netzwerkteilnehmenden genutzt wird, um die Selbstorganisation des Netzwerkes, z. B. durch Übernahme der (Co-)Moderation und anderer für die Organisation des Netzwerkes notwendigen Aufgaben, zu übernehmen. Aufgabe der Gruppenbegleitung ist es dabei, das Finden und die Planung von Aktivitäten zu unterstützen, die sozialen Beziehungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu fördern, Wege zur Lösung von Konflikten aufzuzeigen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Selbstorganisation, Eigeninitiative und Eigenverantwortung zu ermutigen. Die Begleitung ist beziehungsorientiert auf den Gruppenprozess ausgerichtet und legt damit den Grundstein für die Langlebigkeit eines ZWAR Netzwerkes, die Stärkung der Nachbarschaft sowie für die Einladung zur Beteiligung am generationsübergreifenden Wirken im Quartier.

Qualifizierungstage, die die ZWAR Zentralstelle vor Ort exklusiv für die Teilnehmenden und die Gruppenbegleitung des neuen Netzwerkes anbietet, unterstützen den Aufbau von tragfähigen sozialen Beziehungen und der Selbstorganisation des Netzwerkes.

Nach maximal einem Jahr organisiert und moderiert sich das Netzwerk selbst. Es sind tragfähige Beziehungen gewachsen, die den langfristigen Bestand des Netzwerkes gewährleisten.

Am Ende der Aufbauphase des Netzwerkes findet ein Infoabend statt, an dem die Gruppenbegleitung verabschiedet wird und Vereinbarungen für die Zukunft getroffen werden.

Die Leistungen der ZWAR Zentralstelle NRW im Leistungsbereich 1a

Im Leistungsbereich „ZWAR Netzwerke / Beratung zur Initiierung und Verstetigung von ZWAR Netzwerken“ berät und unterstützt die ZWAR Zentralstelle NRW Kommunen während der gesamten Aufbauphase des ZWAR Netzwerkes. Die Aufbauphase beginnt mit der Beratung der kommunalen und lokalen Akteure bei der Erstellung eines Handlungskonzeptes, das den gesamten Aufbauprozess mit allen Veranstaltungen und den für deren Planung und Durchführung notwendigen personellen und materiellen Ressourcen umfasst.

Auch bei der Planung und Durchführung der einzelnen Veranstaltungen berät und unterstützt die ZWAR Zentralstelle NRW die lokalen Akteure. Das geschieht beispielsweise bei der Erstellung der Ablaufplanungen für die Veranstaltungen, bei der Auswahl der an den Veranstaltungen beteiligten Akteure, bei der Zusammenstellung der Einladungsverteiler, bei der Auswahl und Gestaltung der Räumlichkeiten sowie beim Entwurf von Schriftstücken wie Tischvorlagen und Einladungsschreiben. Darüber hinaus beteiligt sich die ZWAR Zentralstelle NRW mit eigenen Beiträgen an den Veranstaltungen.

Beim Multiplikatorentreffen stellt sie das ZWAR Netzwerkkonzept mit seinen Eckpunkten Selbstorganisation und Ergebnisoffenheit vor.

Bei der Netzwerkgründung übernimmt die ZWAR Zentralstelle NRW die Vorstellung des ZWAR Netzwerkkonzeptes und moderiert gemeinsam mit der Gruppenbegleitung eine Kleingruppe sowie das Abschlussplenum.

Zum Start des eigentlichen ZWAR Netzwerkes moderiert die ZWAR Zentralstelle NRW die ersten beiden Basistreffens des neuen Netzwerkes, um den Teilnehmenden beispielhaft das ZWAR Netzwerkkonzept näherzubringen und so den Grundstein für den Aufbau selbstorganisierter und ergebnisoffener Strukturen zu legen.

Durch das Angebot von Qualifizierungstagen (Startpaket für die Gruppenbegleitung, Trainingstage vor Ort für die Netzwerkteilnehmenden und die Gruppenbegleitung) unterstützt die ZWAR Zentralstelle NRW den Aufbau des Netzwerkes durch die Vermittlung von Methoden und vertiefenden Informationen zum ZWAR Netzwerkkonzept sowie durch die Möglichkeit zur Reflexion des persönlichen Prozesses der Teilnehmenden.

Zum Abschluss der Aufbauphase nach maximal einem Jahr führt die ZWAR Zentralstelle NRW gemeinsam mit den lokalen Akteuren und den Netzwerkteilnehmenden einen Infoabend durch, bei dem die Gruppenbegleitung verabschiedet wird und Vereinbarungen zwischen dem Netzwerk, der Kommune und den beteiligten Verbänden und Trägern für die Zukunft getroffen werden.

Leistungsbereich 1b „ZWAR Netzwerke / Unterstützung des landesweiten ZWAR Netzwerkes NRW“

Das landesweite ZWAR Netzwerk NRW besteht aus 171 stadtteilorientierten ZWAR Netzwerken mit 1775 Projekt- und Interessensgruppen in Nordrhein-Westfalen (Stand 31.12.2014). Ein wesentliches Merkmal von ZWAR Netzwerken ist ihre Langlebigkeit (die ältesten Netzwerke sind mittlerweile über 35 Jahre alt). Um die Nachhaltigkeit des ZWAR Netzwerkes NRW sicherzustellen, bietet die ZWAR Zentralstelle NRW neben den Beratungsleistungen und dem Qualifizierungsangebot zum Aufbau der ZWAR Netzwerke im Leistungsbereich „ZWAR Netzwerke / Unterstützung des landesweiten ZWAR Netzwerkes NRW“ Leistungen zur Stabilisierung der ZWAR Netzwerke an. Die Langlebigkeit der ZWAR Netzwerke ist in den tragfähigen sozialen Beziehungen der Teilnehmenden, die diese durch die gemeinsamen Aufbau der Selbstorganisation und die gemeinsamen Aktivitäten entwickeln, begründet. Die ZWAR Zentralstelle NRW bietet den ZWAR Netzwerkteilnehmenden Qualifizierungstage und Supervisionsveranstaltungen zur Reflexion der Beziehungen in den Netzwerken und zum Erlernen von praxisbezogenen Grundlagen und Methoden der Netzwerkarbeit (z. B. zur Moderation eines Netzwerkes oder zur Lösung von Konflikten) an. Ein weiteres Unterstützungsangebot sind Interventionen (Konfliktmoderationen und Moderationen zur Erarbeitung von neuen Lösungen, Ideen und Sichtweisen), die die Mitarbeitenden der ZWAR Zentralstelle NRW auf Wunsch der Netzwerke vor Ort durchführen. Um den Wissenstransfer zwischen den ZWAR Netzwerken zu unterstützen und einen persönlichen Austausch der Netzwerkteilnehmenden zu ermöglichen, bietet die ZWAR Zentralstelle NRW kommunale, regionale und landesweite Vernetzungsveranstaltungen an.

Leistungsbereich 2 „Gemeinwesenorientierte Strukturen zu Partizipation Älterer“

In ihrem zweiten Leistungsbereich berät die ZWAR Zentralstelle NRW Kommunen in Nordrhein-Westfalen beim Aufbau von gemeinwesenorientierten Strukturen zur Partizipation älterer Menschen. Im Gegensatz zum standardisierten Prozessablauf des Leistungsbereiches „ZWAR Netzwerke“ geht es hier darum, Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von zukunftsorientierten Konzepten der Quartiersentwicklung zu unterstützen. Die Beratung der ZWAR Zentralstelle NRW kann sich je nach Interessenslage der Kommunen auf unterschiedliche Bereiche beziehen. Eckpunkte sind hier „Lebensqualität Älterer im Stadtteil“, „Engagementförderung“, „Selbstorganisation“, „Beteiligung und Mitgestaltung Älterer“ sowie „Vorbereitung auf den Ruhestand“. Im Beratungsauftrag, den die ZWAR Zentralstelle NRW gemeinsam mit den Kommunen entwickelt, werden die Fragestellungen der Kommune präzisiert, es wird ein Beratungsdesign entwickelt und ein Zeitplan abgestimmt. Ausgehend vom Beratungsauftrag wird ein auf die lokalen Gegebenheiten abgestimmtes Konzept zum Aufbau gemeinwesenorientierter Strukturen Älterer erstellt und kommuniziert. Zur Unterstützung der verantwortlich Handelnden in der Kommune, die mit der Umsetzung des Konzeptes befasst sind, werden von der ZWAR Zentralstelle NRW Qualifizierungstage mit Inhalten wie Moderationsverfahren von Zielfindungs-, Planungs-, und Entscheidungsprozessen, Methoden der Beteiligung älterer Menschen in der Kommune und Umgang mit Konflikten angeboten. Darüber hinaus bietet die ZWAR Zentralstelle NRW Coachingtage zur Durchführung von Veranstaltungen, die im Rahmen des Beratungsprozesses und der Umsetzung der Ergebnisse von den kommunal Handelnden durchgeführten Veranstaltungen wie Themenwerkstatt, Bürgerforum, Runder Tisch, World Café, Open Space, Zukunftswerkstatt und Vernetzungskonferenz an. Zur Reflexion der Ergebnisse des Beratungsprozesses führt die ZWAR Zentralstelle NRW mit den am Beratungsprozess beteiligten kommunalen Akteuren einen Reflexionsprozess durch, der der Präsentation und der Reflexion der Ergebnisse des Beratungsprozesses dient.

Öffentlichkeitsarbeit – Beteiligung am aktuellen seniorenpolitischen und fachwissenschaftlichen Dialog­

Die ZWAR Zentralstelle NRW beteiligt sich im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit und Veröffentlichungen am seniorenpolitischen und fachwissenschaftlichen Dialog durch Veröffentlichungen, Fachvorträge sowie durch die Beteiligung und Teilnahme an einschlägigen Tagungen und Kongressen. Ausgerichtet ist das Interesse der ZWAR Zentralstelle NRW an Ansätzen, die sich im weitesten Sinne mit der Bewältigung des demografischen Wandels befassen wie z. B. Konzepte und Projekte der Quartiersentwicklung und Engagementförderung sowie seniorenpolitische und alterns- und sozialwissenschaftliche Theorien und deren Praxistransfer. Die ZWAR Zentralstelle NRW hinterfragt so ihr Konzept und ihr strategisches Vorgehen, um es, wenn es notwendig ist, auf die sich verändernde Gesellschaft und neue Bedürfnislagen ihrer Kunden abzustimmen. Ein weiteres Element der Öffentlichkeitsarbeit der ZWAR Zentralstelle NRW ist die Erstellung und Pflege von Kommunikationsinstrumenten wie z. B. Homepage, Newsletter, ZWARreport und Informationsbroschüren zur Kundenpflege und zum Bekanntmachen und Bewerben ihrer Leistungen.

[1] Vgl. MGEPA (2013)

Weiterführende Informationen zum Thema

Literaturliste

Adams, C. (2012). Neue Strategien für ein Miteinander von Jung und Alt in der Kommune. In Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (Hrsg.) Forum Arbeit 4/2012 (S. 10 – 12)

Bauer, J. (2007). Das Prinzip Menschlichkeit. Warum wir von Natur aus kooperieren. Hamburg: Hoffmann und Campe Verlag

Backes, G. M. & Clemens, W. (1998). Lebensphase Alter. Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Alternsforschung. Weinheim und München: Juventa Verlag

Centrum für Alternsstudien Universität zu Köln (Hrsg.) (2015). Bauske, F. & Klöckner, J. Löhr, A. & Meyer-Wolters, H. (2015). Ergebnispräsentation der Studie: Bedingungs- und Handlungsfelder von ZWAR Netzwerken. Studie zur Wirkung von indirekten Interventionen zur Gestaltung des demografischen Wandels in komplexen Umwelten. Powerpoint-Vortrag, gehalten 08.09.2015 an der Universität zu Köln im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung „Ergebnispräsentation der ZWAR-Analyse“. Online verfügbar unter https://www.hf.uni-koeln.de/32075 (Stand 15.09.2015)

Costard, A. & Frenzel, F. (2014). Modul 2 „Begleitung und Analyse von ZWAR Gruppengründungen in Gelsenkirchen unter der Perspektive von Bildungsinteressen älterer Menschen“ in Costard, A. & Friebe, J. & Hülsmann, K. & andere (Hrsg.) (2014). Zur Passung von Bildungsinteressen älterer Menschen und Bildungsangeboten in NRW. Ergebnisse und Perspektiven aus den wissenschaftlichen Modulen der Arbeitsgruppe Lernregionen und Lebensqualität der „Generation Plus“. Online verfügbar unter http://www.die-bonn.de/doks/2014-aelterer-mensch-01.pdf (Stand 08.09.2015) S.63 – 133

Costard, A. & Meyer-Wolters, H. (2012). Wissen was wirkt. Aktives Alter in Hilden. Vortrag auf dem Impulsforum Aktives Altern in Hilden. Online verfügbar unter: http://www.hf.uni-koeln.de/data/altstud/File/CEfAS%20Forschungsprojekte/PPT%20Hilden.pdf (Stand 24.08.2015)

Costard, A. (2013). Zur Seniorenarbeit in Hilden – Ergebnisse der Wirkungsmessung 2012, unveröffentlichtes Manuskript im Rahmen eines Dissertationsprojektes , Köln

Dörner, K. (2012). Leben und Sterben, wo ich hingehöre. Dritter Sozialraum und neues Hilfesystem (7. Aufl.). Neumünster: Die Brücke

Ernst, H. (2008). Weitergeben. Anstiftung zum generativen Leben. Hamburg: Hoffmann und Campe Verlag

Hüther, G. (2013). Kommunale Intelligenz. Potentialentfaltung in Städten und Gemeinden. Hamburg: Edition Körber-Stiftung

Kade, S. (2007). Altern und Bildung. Eine Einführung. Bielefeld: Bertelsmann

Klehm, W.-R. (2002). Das ZWAR-Konzept: Animation, Moderation und existentielle Begegnung in der Gruppenarbeit mit „Jungen Alten“. Dortmunder Beiträge zur Sozial- und Gesellschaftspolitik Bd. 36. Münster: Lit-Verlag

Kruse, A. (2010). Zukunft Altern. Individuelle und gesellschaftliche Weichenstellungen. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag

Langmaak, B. (2002). Ruhestand. Annehmen – Gestalten – Leben. Stuttgart: Klett-Cotta

Langmaak, B. & Braune-Krickau, M. (2010). (8., vollständig überarbeitete Auflage). Wie die Gruppe laufen lernt. Anregungen zum Planen und Leiten von Gruppen. Weinheim, Basel: Beltz

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (2013) (Hrsg.). Masterplan altengerechte Quartiere.NRW. Strategie- und Handlungskonzept zum selbstbestimmten Leben im Alter. Düsseldorf: Kuhrt Kommunikation GmbH

Müller, B. & Pagés, M. (ohne Jahr). Animation kultureller Begegnungen. Arbeitstext Nr. 15. Online verfügbar unter: http://www.dfjw.org/paed/texte/manifest/manifest.html (Stand 21.05.2015)

Naegele, G. (2010). Kommunen im demografischen Wandel – Thesen zu neuen Herausforderungen für die lokale Alten- und Seniorenpolitik. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 2, (S. 98 – 102)

Petzold, H. G.(2003). Integrative Therapie. Modelle, Theorien & Methoden einer schulenübergreifenden Psychotherapie. Paderborn: Jungfermann

Rosenmayr, L. (1983). Die späte Freiheit. Das Alter – ein Stück bewußt gelebten Lebens. Berlin: Severin und Siedler

Stanjek, P. (2012b). ZWAR Netzwerke in NRW. Ermöglichung von Teilhabe und bürgerschaftlichem Engagement älterer Menschen im Gemeinwesen. In Forum Seniorenarbeit c/o Kuratorium Deutsche Altershilfe (Hrsg.). Im Fokus 01 / 2012 (S. 24 – 26)

Stanjek, P. (2013a) ZWAR Netzwerke auf dem Prüfstand. Ergebnisse einer Studie der Universität zu Köln. In ZWAR Zentralstelle NRW (Hrsg.). ZWAR Report 01. Schriftenreihe der ZWAR Zentralstelle NRW. Dortmund: Eigenverlag

Stanjek, P. (2013b) ZWAR Netzwerke. Kristallisationspunkte für Stadtteile, in denen sich die Menschen umeinander kümmern. In ZWAR Zentralstelle NRW (Hrsg.). ZWAR Report 02. Schriftenreihe der ZWAR Zentralstelle NRW. Dortmund: Eigenverlag

Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie. Altern in Sozialraum und Quartier, Band 48. Heft 5. Juli 2015

ZWAR Zentralstelle NRW (Hrsg.) (2012). Fachtagung „Impulsforum: Aktives Altern in Hilden“ . Hilden wirkt weiter. Dokumentation. Dortmund: Eigenverlag

Linktipps des Autors zum Thema

Downloads

Bischof, Christine / Weigl, Barbara: Handbuch innovative Kommunalpolitik für ältere Menschen, Eigenverlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Berlin 2010, S. 97 – 101.

Auszug Älter werden in Olsberg

Stanjek, P. (2012). ZWAR Netzwerke in NRW. Ermöglichung von Teilhabe und bürgerschaftlichem Engagement älterer Menschen im Gemeinwesen. In Forum Seniorenarbeit c/o Kuratorium Deutsche Altershilfe (Hrsg.). Im Fokus 01 / 2012 (S. 24 – 26).

Auszug Im Fokus 1-2012

ZWAR Report. Schriftenreihe der ZWAR Zentralstelle NRW. Ausgabe 01, März 2013.
ZWAR Netzwerke auf dem Prüfstand
Ergebnisse einer Studie der Universität zu Köln.

Download der kompletten Broschüre

ZWAR Report. Schriftenreihe der ZWAR Zentralstelle NRW. Ausgabe 02, Dezember 2013.
ZWAR Netzwerke
Kristallisationspunkte für Stadtteile in denen sich Menschen untereinander kümmern.

Download der kompletten Broschüre

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