„Belebend: Alter im Quartier“ als Schwerpunktthema

Engagiert vor der Haustür
Nun Reden Wir – Ausgabe 91, März 2015

Beiträge zum Schwerpunktthema

Jahresschwerpunkthema 2015
„Alter belebt das Quartier – verantwortlich und gemeinsam“
Das nahe Wohnumfeld bewusst mitgestalten für Lebensqualität

Die Menschen bestimmen selbst, was sie als ihr „Quartier“, ihr vertrautes Wohnumfeld, begreifen
Dort, wo ich lebe, muss ich mich besonders im Alter auf funktionierende Strukturen verlassen können
Interview zum Schwerpunktthema mit Markus Leßmann, Leiter der Abteilung „Pflege, Alter, demographische Entwicklung“ im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) NRW

Leben im Quartier
Was und welche Wege führen zu mehr Lebensqualität im Quartier?

„Ermöglichungs-Strukturen“ schaffen
Drei Aussagen aus kompetenten und erfahrenen Perspektiven um das Thema „Lebensqualität“ im Quartier von verschiedenen Blickwinkeln aus zu beleuchten und Anregungen für die Arbeit vor Ort zu geben.

Welche Angebote zum Thema Quartier bietet das Ministerium?
Unterstützung auf vier Säulen

Einführung von Gaby Schnell

Was macht ein Stadtviertel, was macht die Nachbarschaft lebendig und interessant? Es ist doch die Mischung aus vielen Menschen jeden Lebensalters, die dem eigenen Wohnquartier seinen besonderen Charme gibt. Unter dem Thema „Alter belebt“ befasst sich die LSV-Mitgliederzeitung heute mit diesem Aspekt des „verantwortlich und gemeinsam die Gesellschaft gestalten“.

Ist es aber wirklich so selbstverständlich, dass der alternde Mensch in seinem Wohnumfeld bleiben und es weiter beleben und mit prägen kann? Jede und jeder von Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, kennt die Knackpunkte im Alltagsleben, die es mit zunehmendem Alter so schwierig machen, vor Ort zu bleiben, wo man sich zuhause fühlt: Da schließt der kleine Lebensmittelladen, Apotheke und Bank ebenso, die Wege werden weiter und die Barrieren eher mehr als weniger. Bleibt Platz für die Älteren in der Nachbarschaft?

Sicher, die Altersbilder, die die Gesellschaft von den Senioren hat, verändern sich langsam – nicht zuletzt auch dem zähen und langwierigen Kampf der Seniorenvertretungen vor Ort zu verdanken: Sie arbeiten MIT den Alten statt FÜR sie zu planen. Und sie zeigen regelmäßig, wie viel man als engagiertes älteres Mitglied in der Stadtgesellschaft bewegen kann.

In diesem Jahr geht es der Landesseniorenvertretung auch um die Frage der Altersbilder: Alt sein heißt eben nicht zwangsläufig, (pflege)bedürftig, arm oder schweigsam zu sein. Und dass genau vor der eigenen Haustür, eben im Quartier, ein Ort ist, an dem sich aktive ältere Menschen einbringen und mit langem Atem und ihrer Lebenserfahrung vieles – und zwar für alle Generationen – in Bewegung bringen können, dafür gibt es auch in dieser Ausgabe wieder gelungene Beispiele. Die empfiehlt Ihnen gerne zur Lektüre und zur Nachahmung

Ihre Gaby Schnell
Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW

Aus dem Inhalt

Aus dem Vorstand

  • Hintergrund Jahres-Schwerpunkt
  • Alter belebt das Quartier
  • Leben im Quartier
  • Zwischen den Generationen  
  • Landesstelle Pflegende Angehörige (LPfA)
  • Kultur und Alter
  • Aus den kommunalen Seniorenvertretungen
  • Netzwerke bilden, ausbauen und stärken
  • Impressum

Nun Reden Wir – Ausgabe 91

Homepage der Landesseniorenvertretung NRW

 

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Daniel Hoffmann

Seit 1995 Mitarbeiter im Kuratorium Deutsche Altershilfe in Köln. Projektleiter des Forum Seniorenarbeit NRW und verantwortlich für den Themenschwerpunkt "Engagement älterer Menschen in der digitalen Gesellschaft".
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