Für Bücherwürmer: Literatur zum Thema ältere Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf

Im Rahmen unserer Vorbereitungen für den aktuellen Themenmonat zum Thema „digitale Kompetenzen älterer Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf“ sind wir auf einige interessante Bücher, Evaluationsberichte und Blog-Beiträge gestoßen, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten.

Sollten Sie weitere Literatur kennen, die zum Thema passt, freuen wir uns über Ihre Nachricht!

Forum Seniorenarbeit kontaktieren

Sprachassistenz-Systeme „Alexa&Co.“ – digitale SeniorInnen

Die Österreichische Servicestelle für digitale Bildung von Senior*innen unterstützt mit ihren Lehrmaterialien Multiplikatoren dabei, Unterrichtseinheiten zum Thema Sprachassistenz vorzubereiten. Das Lehrmaterial in Form von Vorlagen mit Präsentationen zu Sprachassistenz-Systemen oder Handzettel mit Tipps bieten einen Wegweiser beim Coaching von Menschen, die bewegungseingeschränkt sind oder Schwierigkeiten mit dem Hören, Sehen oder Sprechen haben.

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Digitale Nachbarn – Evaluationsbericht

Ein auf zwei Jahre angelegtes Gemeinschaftsprojekt. Im Zwarbrückerner Stadtviertel wurden 15 alleinlebende SeniorInnen, im Alter zwischen 6 und 91 Jahren, mit dem Sprach- und Videoassistenten Display Echo Show ausgestattet und bei der Nutzung begleitet. In dem Evaluationsbericht erhalten Sie einen Einblick in die Erfahrungen aus dem Projekt.

Evaluationsbericht lesen

Digitale Teilhabe und Quartiersentwicklung – Befähigungsstrategien für ältere Menschen im Sozialraum

In dem Abschlussbericht zum Projekt DigiQuartier. Im Projekt wurden Werkzeuge zur steigerung digitaler Teilhabe von Senior*innen entwickelt, die im Kreis Recklinghausen geteste wurden und auch ältere Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf ansprechen sollen. In „Devices im Quartier“ kamen von XXL-Tablets über digitale Kommunikationsanlagen für Hörgeschädigte bis hin zu e-Rikschas und e-Bikes unterschiedliche Geräte zum Einsatz. Unter dem Namen „Bücherei der Dinge“ wurden in Kooperation mit Stadtbüchereien  auch digitale Geräte, wie zum Beispiel Senioren-Smartphones, Saugroboter oder digitale Spazierstöcke asugeleliehen.

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Achter Altersbericht

Der Achte Altersbericht der Bundesregierung widmet sich dem Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“. Dabei werden auch ältere Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf thematisiert. Unter anderem werden in diesem Kontext die Potenziale von Smart-Home Technologien angesprochen.

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KommmiT – Ergebnisbericht der wissenschaftlichen Begleitung

In dem 2015 gestarteten Projekt „Kommmit“ wurden Maßnahmen entwickelt und erprobt, die technikunerfahren und mobil eingeschränkte Menschen gezielt an die digitale Welt heranführen und die Vernetzung im Quartier stärken.

Ergebnisbericht lesen

Weitere Informationen zum Projekt

Die Ergebnisse des Projektes wurden zusätzlich in einem Transferkoffer aufbereitet, um sie andern Kommunen, Regionen und interessierten Personen zugänglich zu machen.

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Wir versilbern das Netz! Das Mutmachbuch

In dem Mutmachbuch werden Geschichten erzählt und Bilder gezeigt von neugierigen, aufgeschlossenen Menschen65plus, die dabei sind die digitale Welt zu erobern, oder bereits erobert haben.Es soll Mut machen, sich auch im Alter auf den Weg zu machen um die digitale Welt zu erobern, denn ohne geht es nicht mehr und wird es auch nicht mehr geben.

Weitere Informationen zum Mutmachbuch

Bildung und Digitalisierung für ältere Menschen – Im Fokus: Vielfalt stärken

Diese Publikation ist innerhalb der dreiteiligen Reihe „Bildung und Digitalisierung für ältere Menschen“ der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.) erschienen. Sie widmet sich der Frage, wie Bildung im Alter mit dem Schwerpunkt Digitalisierung insbesondere für Zielgruppen gelingen kann, die traditionelle Bildungsangebote eher selten wahrnehmen. Dabei rücken insbesondere Ältere mit Migrationshintergrund, mit wenig Bildungserfahrung, mit Einschränkungen und mit Pflegebedarf in den Fokus.

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Spielen im Pflegeheim: Haben Videospiele einen therapeutischen Effekt?

Virtuelle Spiele bieten Seniore*innen die Möglichkeit das Dinge gelingen, die in der realen Welt nicht mehr klappen. So können Videospiele positive Effekte auf die Gesundheit von älteren Menschen haben. In diesem Blog-Beitrag werden die Möglichkeiten und Grenzen von Videospielen für Senior*innen in Alten- und Pflegeheimen diskutiert.

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Einsamkeit in der Coronavirus-Pandemie – wie digitale Technik möglicherweise Linderung verschaffen kann

Dieser Blog-Beitrag auf der Website alter-pflege-demenz.de widmet sich dem Thema, wie digitale Technik älteren Menschen, die von Einsamkeit bedroht sind, helfen kann. Insbesondere werden hierzu auch die besonderen Herausforderungen im Rahmen der Corona-Pandemie beleuchtet.

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Alexa baut Brücken – Mehr Barrierefreiheit mit Amazons Sprachassistenten

In diesem Beitrag wird der Nutzen von Sprachassistenzsystemen für Menschen mit eingeschränkten motorischen oder visuellen Fähigkeiten diskutiert. Die Systeme steuern auf Zuruf Licht, Heizung, Fernseher und vieles mehr. Was für die einen ein lustiges Gimmick ist, kann für die anderen Entlastung im Alltag bedeuten.

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Nutzung und Nutzen im Alter – Herausforderungen  für die Digitalisierungspolitik in Zeiten des demographischen Wandels

Prof. Dr. Herbert Kubicek (Stiftung Digitale Chancen – Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib)) stellt in dieser PowerPoint-Präsentation empirische Befunde einer gleichnamigen Studie, und einen Masterplan für vier responsive Unterstützungsangebote vor. Unter anderen thematisiert Prof. Dr. Kubicek dabei den Internetzugang der Bewohner*innen von Seniorenwohneinrichtungen und Pflegeheimen sowie die Bedeutung aufsuchender Digitalassistenz und Senior*innen mit besonderem Unterstützungsbedarf gezielt zu erreichen.

Präsentation ansehen

Informationen über das Buch zur Studie

Digital Souverän 2021: Aufbruch in die digitale Post-Coronawelt?

In dieser Bevölkerungsumfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung wurden die digitalen Kompetenzen der Bürger*innen in Deutschland nach einem Jahr Corona untersucht und mit der Zeit vor Corona verglichen. Die Studie ist unter anderem aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Altersklassen und thematisiert die unterschiedlichsten Bereiche rund um digitale Kompetenzen. Die Studie zeigt: Die Befragten schätzen die Bedeutung digitaler Technologien und den souveränen Umgang mit ihnen insgesamt höher ein, als vor der Pandemie. Der Digitalisierungsschub in der breiten Bevölkerung blieb jedoch aus.

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D21-Digital-Index

Der D21-Digital-Index ist das jährliche Lagebild zum Digitalisierungsgrad der Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen der Gesellschaftsstudie werden 16.000 Bundesbürger*innen ab 14 Jahren inklusive der Offliner*innen befragt. Neben den Themenfeldern digitales Arbeiten, digitaler (schulischer) Unterricht und digitale Gesundheitsanwendungen wurden in diesem Jahr insbesondere Digitalkompetenzen betrachtet. Die Studie ist unter anderem nach Altersgruppen und Geschlecht aufgeschlüsselt.

Weitere Informationen zum Digital-Index

Herausforderungen für den Einsatz und die Nutzung digitaler Technologien für Alter(n) und Pflege (Forschung aktuell)

Forschung Aktuell ist die monatlich erscheinende Publikation des IAT (Institut für Arbeit und Technik) des Westfälischen Hochschule und der Ruhr-Universität. In der Ausgabe 11/2021 werden im Bereich Altern insbesondere die Herausforderungen mit Blick auf die heterogenen Voraussetzungen der Gruppe der älteren Menschen in Bezug auf die Finanzierung und die erforderlichen digitalen Kompetenzen diskutiert.

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Projekt-Beispiele zum Themenmonat

Videos und Podcasts zum Themenmonat

Foto: Pexels

Letzte Aktualisierung: 1. Dezember 2021

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Dieser Beitrag ist Teil des Themenmonats 12/2021 "Stärkung digitaler Kompetenzen für ältere Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf".

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