1.000 Feste für Deutschlands Nachbarschaften – Tag der Nachbarn am 25. Mai 2018

Tausend Feste für alle! Am 25. Mai 2018 feiern wir tausend Feste überall in Deutschlands Nachbarschaften. Menschen treffen sich in ihren Vierteln, um gemeinsam zu feiern und sich
besser kennenzulernen. Der Tag der Nachbarn wird initiiert von der nebenan.de Stiftung , die jeden einzelnen Nachbarn aufruft, an einem Fest teilzunehmen oder ein eigenes zu veranstalten.

Kunterbunte Luftballons, ein Tisch mit Kuchen und Keksen, Kinder spielen auf dem Platz und alle sind in ein gutes Gespräch vertieft. Wir alle genießen es, wenn mal richtig Leben in unser Viertel kommt und wir uns Zeit nehmen, mit unserem Nachbarn einen Plausch zu halten, statt nur im Hausflur zu grüßen. Um die Anwohner aus ihren eigenen vier Wänden zu locken braucht es allerdings vor allem eines: einen Anlass.

Aus digitaler Vernetzung wird eine lebendige Gemeinschaft im echten Leben: Drinnen oder draußen, im Park, auf dem Bürgersteig, im Hinterhof oder im Garten – die Nachbarn entscheiden selbst, wie ihr Fest aussehen soll. Die Feste sollen so bunt und durchmischt sein, wie die Nachbarschaft selbst: Alle sind eingeladen – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialer Schicht.

Einfache und dezentrale Feste, die von Nachbarn in Eigenregie veranstaltet werden und Anwohner zusammenbringen, funktionieren und wirken nachhaltig. Deshalb bringt die nebenan.de Stiftung das Konzept von tausenden Nachbarschaftsfesten am “Europäischen Tag der Nachbarschaft” nach Deutschland. Auf der Webseite www.tagdernachbarn.de stehen Formatideen, Anleitungen und Kommunikationsmaterialien für Gastgeber zur Verfügung.

Die meisten von uns leben einfach neben ihren Nachbarn her, dabei steckt gerade hier im Lokalen so viel Potenzial! Großartig ist, wenn sie dann auch noch auf Ideen kommen, was sie gemeinsam in ihrem Viertel anpacken wollen.”

Michael Vollmann, Geschäftsführer der nebenan.de Stiftung.

Der Tag der Nachbarn wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Deutschen Fernsehlotterie, der Diakonie Deutschland und Edeka und unterstützt von einem starken Partnernetzwerk.

Der „Europäische Tag der Nachbarschaft“ findet am letzten Freitag im Mai statt und bringt in 36 Ländern jährlich ca. 30 Millionen Menschen zusammen. In Frankreich feiern bereits neun Million Menschen miteinander das “Fête des Voisins”. Großbritannien veranstaltet den “Big Lunch”, in Holland gibt es den “Burendag”, um nur einige Beispiele zu nennen.

Eine Britische Studie* belegt die positiven sozialen Effekte der Mobilisierung der Nachbarn an einem zentralen Datum im Jahr:

  • 82% der Teilnehmer fühlen sich stärker mit ihren Nachbarn verbunden
  • 88% lernen an dem Tag neue Menschen kennen
  • 82% bleiben mit ihren neuen Bekannten in Kontakt
  • 81% glauben, dass das Event eine positive Wirkung auf ihre Gemeinschaft hat
  • 74% geben an jetzt einen stärkeren Gemeinschaftssinn zu fühlen

*Zur  Studie  (https://www.lgiu.org.uk/2013/04/18/the-big-lunch-feeding-community-spirit/)

Wie kann ich beim Tag der Nachbarn mitmachen?

Tausend Feste für alle! Ein Fest organisieren kann wirklich jeder: ob Nachbar, gemeinnütziger Träger, Sportverein, Nachbarschaftshaus oder Kirchengemeinde. Auch Kommunen können einen großen Beitrag leisten, indem sie Räumlichkeiten und öffentliche Plätze für Feste anbieten oder Feste von Nachbarn aktiv unterstützen.

  1. Eigenes Fest veranstalten und Nachbarn dazu einladen (Fest anmelden)
  2. Den Tag als Partner oder lokaler Sponsor unterstützen (Partner werden)
  3. Für den Newsletter anmelden und über alle Neuigkeiten informiert bleiben (Newsletter)
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Daniel Hoffmann

Seit 1995 Mitarbeiter im Kuratorium Deutsche Altershilfe in Köln. Projektleiter des Forum Seniorenarbeit NRW und verantwortlich für den Themenschwerpunkt "Engagement älterer Menschen in der digitalen Gesellschaft".
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1 Gedanke zu “1.000 Feste für Deutschlands Nachbarschaften – Tag der Nachbarn am 25. Mai 2018

  1. Danke Daniel,
    Nachbarschaft ist vielfältig und wird zukünftig wichtiger.
    Der „Kälte“ der schwarzen Null können nur engagierte Bürger „Wärme“ geben.

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