Frühjahrsakademie 2022

Die Frühjahrsakademie 2022 fand am 31. März und 1. April 2022 online statt.

Motto der zweitägigen Veranstaltung war:

Entwicklungen während der Corona-Pandemie in der Senior*innenarbeit
Erfahrungen beim Aufbau digitaler Strukturen für ältere Menschen – Welche Formate sind zukunftsfähig und was braucht es?

Programmheft

 

Einführung

Die Frühjahrsakademie bietet die Plattform, zusammen mit haupt- und ehren-amtlich tätigen Personen im Arbeitsfeld der gemeinwesenorientierten Senior*innenarbeit gesammelte Erfahrungen und innovative Konzepte auszutauschen, zu hinterfragen und Einblicke in die vor-Ort-Situationen der Akteure zu erhalten.

Durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Kontaktverbote versuchen viele Organisationen als vorübergehenden Ersatz von Präsenzveranstaltungen und vor-Ort-Treffen digitale Techniken als Kommunikationsbrücke einzusetzen. Auf der einen Seite um die Vernetzung mit anderen aufrechtzuerhalten, auf der anderen, um Angebote für ältere Menschen anzubieten und Kontakt zu halten.

Es ist anzunehmen, dass digitale Techniken und Werkzeuge auch zukünftig eine wesentliche Rolle in unserer Arbeit spielen. Die Digitalisierung wird unsere Abläufe und Prozesse auch nachhaltig, zumindest in Teilen, verändern.

Innerhalb der Frühjahrsakademie 2022 werden Erfahrungen, die im Kontext der Senior*innenarbeit und Digitalisierung während der Corona-Pandemie gesammelt wurden, geteilt und diskutiert. Ziel ist es, Erlebnisse, gesammelte Erfahrungen und bereits umgesetzte (Projekt-)Ideen weiterzuentwickeln, sodass gemeinsam Einsatzmöglichkeiten und Umsetzungsideen erarbeitet werden, wie Digitalisierung zukünftig auch in der Senior*innenarbeit eine Rolle spielen kann und welche Voraussetzungen es dafür braucht. In diesem Kontext sollen ebenso Chancen und Grenzen identifiziert und aufgezeigt werden.

Aufgrund der pandemischen Lage haben wir uns dazu entschieden, die Frühjahrsakademie – wie im Jahr zuvor auch – in ein digitales Format zu übertragen. Das erschwert die ein oder andere Interaktion, bietet aber gleichzeitig auch Vorteile: Wir können die Teilnehmendenzahl deutlich erhöhen.

Im letzten Jahr wurde die zweitägige Veranstaltung bereits digital durchgeführt und von den Teilnehmer*innen positiv bewertet, sodass wir hoffen, dass auch die diesjährige digitale Frühjahrsakademie eine etwas andere, aber erfolgreiche Veranstaltung wird.

Wir, das gesamte Team des Forum Seniorenarbeit NRW freuen uns sehr, Sie alle im digitalen Raum wiederzusehen. Die Frühjahrsakademie 2022 wird mit Sicherheit wieder eine ereignisreiche Veranstaltung mit angeregtem Austausch und neuen Impulsen.

Wir sind gespannt, welche Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen Sie mitbringen.

Bleiben Sie gesund!

Christine Freymuth

Programmübersicht

Donnerstag, 31. März 2022 (1. Tag)

9.30 Uhr Ankommen im digitalen Raum

10.00 Uhr Grußwort (Minister Karl-Josef Laumann, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen)

10.15 Uhr Einführung in den Tag (Daniel Hoffmann, Forum Seniorenarbeit NRW)

10.30 Uhr Zugänge älterer Menschen in die digitale Welt – Theorie und Praxis in Zeiten von Corona (Bernd Josef Leisen, Universität Vechta)

11.30 Uhr Impulsrunde 1 mit Diskussion (Themen 1-3)

13.00 Uhr Pause

14.00 Uhr Impulsrunde 2 mit Diskussion (Themen 4-6)

15.30 Uhr Abschluss des Tages

15.45 Uhr Ende des 1. Tages

Freitag, 1. April 2022

9.00 Uhr Einführung in den Tag

9.30 Uhr Impulsrunde 3 mit Diskussion (Themen 7-9)

11.00 Uhr Pause

11.30 Uhr  Digitalisierung in der Senior*innenarbeit 2030 - Ein Blick nach vorne! (Dr. Janina Stiel, Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen)

12.15 Uhr Die Trickfilm-Macherinnen „Fabi-Film-Frauen“  - Ein Interview mit anschließendem Kinoerlebnis

12.45 Uhr Ausblick & Verabschiedung (Christine Freymuth & Daniel Hoffmann, Forum Seniorenarbeit NRW)

13.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Vorträge

Zugänge älterer Menschen in die digitale Welt – Theorie und Praxis in Zeiten von Corona

Foto von Bernd Josef LeisenBernd Josef Leisen, Management Sozialer Dienstleistungen, Universität Vechta

Der erste Impuls der Frühjahrsakademie ist der inhaltliche Startschuss in die zweitägige Veranstaltung.

Im Rahmen dieses Impulses wird Hr. Leisen zum einen bestehende Ansätze abbilden, wie Zugänge älterer Menschen in die digitale Welt ausgestaltet werden können und einen entsprechenden Rahmen aus Forschung und Wissenschaft zeichnen. Aufbauend darauf, wird der Impulsgeber den Transfer von Theorie in Praxis durch die Vorstellung konkreter Praxisprojekte leisten. Es werden Praxisprojekte vorgestellt, die durch ehrenamtliche Personen getragen und durchgeführt werden. Bernd Josef Leisen wird aus seinen Erfahrungen der Feldforschung an der Uni Vechta berichten, d.h. der Begleitung der Praxisprojekte, und Stolpersteine und gleichzeitig auch Gelingensfaktoren beleuchten. Insbesondere die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Herausforderungen stellen einen wesentlichen Aspekt seiner Ausführungen dar.

Digitalisierung in der Senior*innenarbeit 2030 - Ein Blick nach vorne!

Foto Janina StielDr. Janina Stiel, Projektleiterin Servicestelle "Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen", Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen

Die Impulsgeberin Dr. Janina Stiel ist seit Jahren im Themenbereich „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ in der BAGSO tätig. Ergänzend hat sie als Mitautorin die Expertise "Förderung von Technik- und Medienkompetenz älterer Menschen aus der Perspektive der Geragogik" zum Achten Altersbericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“ veröffentlicht.

Was wird benötigt, damit die Medienkompetenzförderung älterer Menschen bzw. Lernen im Alter mit Bezug zu digitalen Themen gelingt?

Was können wir zukünftig tun, um die Zugänge für ältere Menschen in die digitale Welt weiter zu öffnen? Und welche Rahmenbedingungen sind dafür notwendig und welche Begleit- und Unterstützungsformate braucht es?

Welche Relevanz wird die digitale Technik im Alltag älterer Menschen zukünftig haben?

Dr. Janina Stiel wird diese Fragen auf Basis Ihrer theoretischen und praktischen Kenntnisse und Erfahrungen beleuchten und einen Blick in die Zukunft werfen. Wie kann ein Zukunftsszenario aussehen? Welche Unterstützung ist notwendig und was können Organisationen der Senior*innenarbeit leisten? Was kann beitragen werden, älteren Menschen digitale Teilhabe zu ermöglichen und die passenden Begleit- und Unterstützungsformate für ältere Menschen anzubieten? Welche Rolle spielt dabei bürgerschaftliches Engagement und wo sind Grenzen?

31. März 2022 um 11.30 Uhr: Impulsreihe 1 mit interaktiven Parts

Thema 1: Hybride Großveranstaltungen am Beispiel von Gottesdiensten

Logo Kirchengemeinde HaanJonathan, Sonja und Christian Dörr (Pfarrer), Evangelische Kirchengemeinde Haan

Innerhalb dieses Workshops wird das Thema hybride Großveranstaltungen am Beispiel von Gottesdiensten beleuchtet.

Familie Dörr berichtet aus der Evangelischen Kirchengemeinde Haan, wie sie den Menschen die Teilnahme am Gottesdienst mittels digitaler Technik ermöglicht haben, trotz der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen und begrenzten Teilnehmendenzahlen.

Zum einen wird die zugrundeliegende Konzeptidee „hybrider Gottesdienst“ vorgestellt, zum anderen die konkrete Umsetzung in der Praxis. Die Workshopleitungen skizzieren einen Weg des „Ausprobierens und Dazulernens“, der Stolpersteine und Erfolge beinhaltet hat. Fragen, die u.a. beantwortet werden, sind:

  • Welche Ressourcen werden für hybride Großveranstaltungen gebracht?
  • Wie wurde/ wird das Format angenommen?
  • Sind hybride Gottesdienste ein zukunftsfähiges Format?
  • Welche Umsetzungstipps gibt es? Woran sollte gedacht werden?

Anschließend ist ein Austausch zwischen den Teilnehmenden angedacht. Mögliche Themen sind

  • Welche Erfahrungen haben wir mit hybriden Veranstaltungen bereits gesammelt?
  • Können hybride Veranstaltungen in unsere Arbeit integriert werden?

Thema 2: Verstehen und verstanden werden - Digitalthemen verständlich und zugänglich

Robin Rengers, Der PLogo Der Paritätische Essenaritätische Essen

Digitale Medien und Technologien sind zu einem täglichen Begleiter geworden und bestimmen immer mehr unser Leben. Gerade macht die Corona-Pandemie diesen Umstand besonders deutlich, dass es ohne Smartphone, Computer, Videokonferenzen oder diverse Internetplattformen nicht geht. Überall um uns herum sind wir auf diese Technologien angewiesen.

Das stellt besonders neue Nutzer*innen, die bisher wenig oder gar keinen Umgang mit der digitalen Welt hatten, vor Herausforderungen. Selbst wenn im Umfeld dieser Nutzer*innen bereits digitale Technologien vorhanden sind, so gibt es wenige, die mit allen Funktionen vertraut sind oder diese verstanden haben. Nun mag man sich die Frage stellen: „Muss man das alles verstehen?“, denn schließlich sind viele Geräte und Dienste nutzerfreundlicher und intuitiver geworden. Aber wenn es wider Erwarten einmal nicht funktioniert, dann kann ein Grundverständnis hilfreich sein. Jedoch benötigt man nicht IT-Spezialist*innen, um jedes erdenkliche Problem lösen zu können. Viel mehr braucht es Menschen, die Digitalthemen verständlich und zugänglich machen.

Und um diese Menschen soll es in diesem Workshop gehen. Ziel ist es gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Ideen und Methoden zu entwickeln und sammeln, mit dessen Hilfe Digitalthemen verständlich und zugänglich gemacht werden können, um diese in einer Ideensammlung zusammenzufassen.

Nach einem Impuls nähern sich die Teilnehmer*innen durch kleine Aufgaben dem Thema, um anschließend selbst eigene Ideen zu entwickeln und zu diskutieren.

Thema 3: Lern-Tüte und Digitaltandem – Der leichte Einstieg für SeniorInnen in die digitale Welt

Logo Wir sind HaanDr. Hermann Neumann, Seniorennetzwerk „Wir sind Haan“

In diesem Workshop stellt Herr Dr. Neumann das Praxisprojekt „Die analoge Lern-Tüte und das Digital-Tandem“ vor. Im Rahmen dieses Projekts werden digitale und analoge Strukturen zusammengeführt.

Durch die analogen Lern-Tüten, die Materialen rund um die Themen Internet und Digitalisierung beinhalten, wird Älteren auch in Zeiten der Corona-Pandemie der digitale Kompetenzerwerb ermöglicht. Unterstützt werden interessierte Seniorinnen und Senioren von studentischen Tandem-Partnern per Telefon oder Videotelefonie.

Das Projekt beinhaltet so zum einen die Medienkompetenzvermittlung für ältere Menschen und gleichzeitig die Gewinnung von jüngeren Menschen für ein digitales Engagement.

Hr. Dr. Neumann wird die Projektidee vorstellen und aus seinen Erfahrungen berichten, welche Faktoren das Projekt so erfolgreich machen.

  • Wie ist das Projekt entstanden?
  • Wer wirkt im Projekt mit?
  • Welche Anpassungen wurden im Laufe der Zeit gemacht?
  • Worauf muss geachtet werden, wenn ein solches Projekt umgesetzt wird?

Dieser Workshop bietet einen detaillierten Einblick in die Konzeptionierung und Umsetzung des Projekts. Gleichzeitig besteht Raum für Austausch und Brainstorming zwischen und mit den Workshopteilnehmenden, wie ein solches bzw. ähnliches Projekt anderenorts umgesetzt werden kann.

Das Projekt gewinnt 2021 den Goldenen Internetpreis in der Kategorie „Digitale Teilhabe – Menschen in Zeiten von Corona unterstützen“ (Video zum Projekt).

31. März 2022 um 14.00 Uhr: Impulsreihe 2 mit interaktiven Parts

Thema 4: Kulturelle Teilhabe älterer Menschen im digitalen Raum – und was es dafür braucht!

Logo humaQLogo BerufsWege für Frauen e.V.Karin Siepmann und Christine Gediga, Team „Digital Guides for Golden Agers“, BerufsWege für Frauen Wiesbaden
Dorothee Lemme und Torsten Anstädt, Huma_K

Die Workshopleiterinnen beziehen sich im Rahmen dieses Formats insbesondere auf das Thema „Kultur“ und „kulturelle Teilhabe“ in der digitalen Welt.

Sie berichten aus Praxisprojekten, wie gemeinsam mit Senior*innen kulturelle Teilhabe im digitalen Raum geschaffen und ausgestaltet werden kann. Mit digitalen Kulturangeboten sollen neue Begegnungen und Austausch geschaffen und Einsamkeit entgegengewirkt werden.

Um diese kulturelle Teilhabe älteren Menschen zu ermöglichen, bedarf es bestimmter digitaler Kompetenzen, um auch im virtuellen Raum teilnehmen zu können. Worauf bei der Vermittlung digitaler Kompetenzen in der Arbeit mit älteren Menschen zu achten und welche Aspekte beim Zugang in die digitale Welt wichtig sind, wird ebenfalls innerhalb des Workshops beleuchtet.

Abschließend wird der Rahmen der Projekte betrachtet, wie wichtig die Vernetzung mit weiteren Akteuren im Feld ist, welche Herangehensweisen in der Netzwerkarbeit zielführend sind und wie die Kooperationen zum Erfolg eines Projekts beitragen können, indem Synergien erzeugt und Ressourcen geteilt werden.

Thema 5: Digitalisierung und Gesundheit im Quartier

ZWARDr. Kirsten Kemna, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, ZWAR e. V.

Der Mehrwert bzw. Nutzen für den Alltag spielt bei der entscheidenden Frage, ob digitale Wege ausprobiert und gegangen werden, für ältere Menschen eine entscheidende Rolle.

Ein zentrales Thema ist die „Gesundheit“ – insbesondere für die Gruppe der älteren Menschen.

Die Impulsgeberin wird im Rahmen dieses Workshops auf Basis ihrer Erfahrungen und anhand konkreter Beispiele vorstellen, wie der Themenkomplex „Gesundheit im Quartier“ älteren Menschen nähergebracht werden kann, welche Formate für die Wissensvermittlung geeignet sind, welche Rolle „Digitalisierung“ spielt und wo verlässliche Informationen zum Thema „Gesundheit“ gefunden werden können.

Schwerpunkte des Workshops sind somit zum einen die inhaltliche Ausgestaltung „Digitalisierung und Gesundheit“ und zum anderen die Darstellung des Formats, wie zum Thema informiert und die Zielgruppe angesprochen wird. Ein intensiver Austausch zu weiteren Gesundheitsprojekten mit Quartiersbezug und digitalen Komponenten sowie deren Sammlung stehen im Mittelpunkt des Workshops.

Thema 6: Diskussionsraum zum Thema „Interessierte erreichen – Engagement fördern“

Logo Caritasverband EssenLogo Kreisverband Essen DRK e.V.Michaela Lukas, Referentin offene Seniorenarbeit, Caritasverband für die Stadt Essen e.V.
Sarah-Jo Petig, Referatsleitung offene Seniorenarbeit, DRK Kreisverband Essen e.V.

Während der Corona-Pandemie sind viele engagierte (ältere) Personen verloren gegangen. Die Kontaktbeschränkungen haben in vielen Fällen dafür gesorgt, dass die Menschen ihr Engagement (auch in digitalen Projekten und Angeboten) für einen langen Zeitraum nicht mehr ausüben konnten. Nicht nur das Engagement selbst, sondern auch die analogen Begleitformate mit dem Ziel, den Austausch untereinander oder auch mit der Organisation zu fördern, sind weggebrochen.

Welche Möglichkeiten gibt es, diese Engagement-bereiten (älteren) Menschen wieder zu erreichen, welche Zielgruppen sind das und welche Wege der Ansprache können gegangen werden?

Dieser Workshop ermöglicht ein Diskussionsforum, in dem Erfahrungen während der Corona-Pandemie geteilt werden können.

  • Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
  • Wie sieht ihre derzeitige Situation aus?
  • Was sind Gelingensfaktoren für die Ansprache und Gewinnung von Engagierten?

Die Referent*innen werden aus ihrer praktischen Erfahrung aus unterschiedlichen Projekten aus der Senior*innenarbeit in Essen berichten, das Engagement näher beleuchten (Wer engagiert sich und warum?) und sich gemeinsam mit Ihnen die Frage stellen, wie Engagierte wieder aktiviert und Zielgruppen zukünftig angesprochen werden können.

Ziel dieses Workshops ist es, in einem offenen „Brainstorming-Prozess“ gemeinsam zu diskutieren, wie die Aktivierung und Gewinnung von Engagierten zukünftig aussehen kann – auf Basis der Erfahrungen der Workshop-Teilnehmenden und der Impulsgeber*innen.

1. April 2022 um 9.30 Uhr: Impulsreihe 3 mit interaktiven Parts

Thema 7: Rückblick auf die Corona-Zeit aus verschiedenen Perspektiven – Wie haben wir die Zeit überbrückt und sind in Kontakt geblieben? Erfahrungen auf örtlicher und landesweiter Ebene

Logo LSVEdeltraut Krause, Landesseniorenvertretung NRW e. V.
Karl-Josef Büscher, Landesseniorenvertretung NRW e.V.

Welche Schlüsse können wir daraus für die Zukunft ziehen? Was haben wir erlebt, wie sind wir vorgegangen und was machen wir zukünftig (auch anders)? Wie geht es weiter?

Die Impulsgebenden stellen den Workshop-Teilnehmenden Ihre Erfahrungen während der Corona-Pandemie vor und berichten aus Ihren Praxisprojekten.

Hier werden insbesondere zwei Schwerpunkte deutlich:

  • Wie konnten ältere Menschen an digitale Werkzeuge herangeführt und wie konnte der Zugang ermöglicht werden -trotz der Ausnahmesituation? Was lernen wir daraus für die Zukunft?
  • Wie konnten digitale Techniken dazu beitragen, dass Kontakt mit- und untereinander ermöglicht wurden? Welche kreativen Lösungen wurden gefunden?

Das Tandem beleuchtet die örtliche Ebene, welche digitalen Projekte und Angebote dort umgesetzt werden konnten, wo die Herausforderungen und auch Potenziale lagen. Ebenso werden Kenntnisse aus der digitalen Zusammenarbeit in einem landesweiten Netzwerk vorgestellt.

Welche Schlüsse können wir daraus für die zukünftige Zusammenarbeit ziehen und welche Rolle werden „digitale Formate“ in Zukunft in Ihrer Arbeit spielen?

In einem offenen Austausch sollen auch die Teilnehmenden Ihre Erfahrungen einbringen und gemeinsam ein Blick in die Zukunft gewagt werden. Welche Wege in der Senior*innenarbeit - mit Blick auf „digitale Projekte“ - können gegangen werden und welchen Stellenwert haben sie.

Thema 8: Virtuelles Dialog-Café für Senior*innen bietet Corona die Stirn und erschließt digitale Welten

Telekom Logo mit Schriftzug erleben, was verbindetSebastian Arens, Deutsche Telekom, Bonn

Telekom Botschafter Sebastian Arens erzählt, wie er auf die Idee eines virtuellen Dialog-Cafés gekommen ist, mit dem er seit über einem Jahr Seniorinnen und Senioren ehrenamtlich durch die Pandemie begleitet. Wie sich diese Idee innerhalb von zwei Wochen umsetzen ließ. Und was sich daraus entwickelt hat.

Themen über die wir uns austauschen können:

  • Welche Haltung und Grundannahmen mir geholfen haben ("start small but start", Wir teilen uns die Verantwortung für die Qualität, jeder gibt sein bestes - immer, das Wissen liegt im System, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte wird mehr)
  • Geschichte(n) des Gelingens: Die Workshop-Teilnehmenden erfahren, wie sich solche Dialog-Formate mit einfachen Mitteln umsetzen lassen, ohne dass man dazu gleich ein Informatik-Studium abgeschlossen haben muss.
  • Die Bedeutung von "Kreisarbeit": Warum ist der Gedanke dahinter so wichtig - insbesondere im digitalen Raum? Und wie kann ich mir dieses Wissen zunutze machen, bei analogen und digitalen Begegnungen.
  • Teilnehmende meines Dialog-Cafés plaudern aus dem Nähkästchen: Wie fühlt es sich an, wenn man sich nur im Videochat begegnet, ohne sich jemals zuvor persönlich begegnet zu sein? Was funktioniert gut, was fehlt?
  • Starthilfe: Ich möchte eine eigene Initiative ins Leben rufen - wie mache ich das? Kollegiale Beratung für Teilnehmende

Thema 9: Frauen erobern den digitalen Raum – von analog zu digital!

Logo FRauenhilfe in Westfalen e.V.Christina Vetter, Verbands-, Bildungs- und Projektreferentin bei der Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.

Innerhalb dieses Workshops beschreibt die Referentin Ihre Reise von analogen zu digitalen Angeboten. Diese Reise ist sie gemeinsam mit einer besonderen Gruppe angetreten: Ältere und hochaltrige Frauen.

Zu den ausgestalteten digitalen Formaten zählen:

  • Online-Schulungen: Gruppentreffen und Verbandstreffen digital gestalten und hosten
  • Online-Schulung: Spiritualität und Nähe im digitalen Raum
  • Online-Weltgebetstags-Werkstätten mit digitaler Lernwerkstatt
  • Verschiedene Bildungsangebote die kurzfristig per Zoom stattfanden

Im Fokus dieses Workshops stehen u.a. die Erfahrungen und insbesondere auch Vorurteile, die zum einen der Zielgruppe “ältere bzw. hochaltrige Frauen“ entgegengebracht werden – gleichzeitig aber auch gegenüber der Nutzung digitaler Techniken und der Ausgestaltung digitaler Angebote.

  • Welche Vorurteile standen im Raum? Was ist davon am Ende übrig geblieben?
  • Was braucht es, damit digitale Angebote gelingen?
  •  Wie gestalte ich die zielgruppenspezifische Ansprache aus?
  •  Wird „digital“ auch zukünftig ein fester Bestandteil werden?

Frau Vetter wird – auch selbstkritisch – zielgruppenspezifische Vorurteile infrage stellen und Faktoren skizzieren, die maßgeblich zum Erfolg der digitalen Formate beigetragen haben.

Sie wird Mut machen, sich dem Thema zu widmen und gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmenden erarbeiten, warum es besonders wichtig ist, auch ältere Frauen für digitale Themen zu begeistern. Empowerment und Feminismus – das sind die Grundlagen, die zu dem Workshopangebot geführt haben!

Kulturact

Die Trickfilm-Macherinnen „Fabi-Film-Frauen“ - Interview mit anschließendem Kinoerlebnis

Sabine Meyer, Erzähltheater Osnabrück
Bettina Selle, trixx Filmwerkstatt Osnabrück

Das Projekt „Wenn aus Bildern eine Geschichte wird“ startete im Frühjahr 2021 und wurde durch den Förderfond „Kultur & Alter“ Nordrhein-Westfalen und von der Katholischen Familienbildungsstätte Ibbenbüren finanziert.

Sieben Frauen zwischen 55 und 73 Jahren – die fantastischen Fabi-Film-Frauen – erdachten und produzierten einen Trickfilm.

Die Fabi-Film-Frauen werden aus ihren Erfahrungen berichten und werden in einem Gespräch mit der Moderatorin einen Einblick „hinter die Kulissen“ geben.

  • Wie aufwändig ist ein solcher Trickfilm?
  • Was braucht es an Wissen und Equipment?
  • Was sind die geheimen Tipps und Tricks?
  • Was hat Ihnen besonders gut gefallen? Welche neuen Kompetenzen und Fähigkeiten haben Sie erlernen können?
  • •Was wird das nächste Projekt sein?

Was würden Sie die Filmemacherinnen gerne einmal fragen? Auch dafür wird Zeit sein, u.a. auch im früher am Tag stattfindenden Erlebnisraum.

Nachdem wir viel über die Entwicklung und Ideenfindung des Trickfilms „Zuhause“ sprechen, werden wir uns diesen natürlich auch gemeinsam anschauen.

Zum Inhalt des Trickfilms:

Der Trickfilm „Zuhause“ erzählt von dem alltäglichen Leben, denn jeder von uns sucht doch sein Zuhause. Ob jung oder alt sind, genau wie die Trickfilmhelden suchen wir unser Zuhause und entdecken am Ende, dass wir nur zusammen, Alt und Jung, das wahre Zuhause finden.

Lassen Sie sich von den Fabi-Film-Frauen inspirieren und ermutigen, selbst kreativ zu werden und vielleicht einen eigenen Trickfilm in Angriff zu nehmen?!

Anmeldung und Systemvoraussetzungen

Die Veranstaltung wird online stattfinden.

Diese Online-Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Systemvoraussetzungen und unterstützte Betriebssysteme können Sie auf der Website von Zoom einsehen. Für die Einwahl in Zoom über die verschiedenen Anwendungen (Desktop Client, App oder Web-Client) finden Sie weitere Hinweise zu den jeweiligen Eigenschaften.

Es ist keine Anmeldung mehr möglich, sobald die maximale Teilnehmendenzahl von 250 erreicht wurde.

Hinweis: Wenn Sie sich nach dem 20. März 2022 anmelden, können wir Ihnen leider keine Vorab-Informationen per Post mehr zukommen lassen.

Fotos während der Veranstaltung

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Fotos, die während der Veranstaltung aufgenommen werden, dem Forum Seniorenarbeit NRW zur Veröffentlichung zur Verfügung stehen.

Schlussbestimmungen

Sofern eine Klausel in diesen Teilnahmebedingungen unwirksam ist oder werden sollte, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen nicht. Die unwirksame oder unwirksam gewordene Klausel ist in diesem Fall durch eine solche zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck der unwirksamen Klausel am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Regelungslücken.

Gerichtsstand für Streitigkeiten ist Berlin.

Bitte lesen Sie vorab die Datenschutzerklärung von Zoom. Mit der Anmeldung stimmen Sie dieser zu.

Datenschutz bei Nutzung von Zoom

Datenschutzhinweise gemäß Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – Zoom

Nachfolgend möchten wir Sie über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Nutzung der Onlinemeeting-Software „Zoom“ informieren.

Hinweis: Soweit Sie die Internetseite des Onlinemeeting-Anbieters aufrufen, ist der Anbieter für die Datenverarbeitung verantwortlich. Ein Aufruf der Internetseite ist jedoch nur erforderlich, um die ggf. benötigte Software für die Nutzung des Onlinemeeting-Dienstes herunterzuladen und sich zu registrieren.

Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

Wir nutzen die Onlinemeeting-Software „Zoom“, um Telefonkonferenzen, Online-Meetings, Videokonferenzen und Webinare durchzuführen (nachfolgend: „Online-Meetings“). „Zoom“ ist ein Dienst der Zoom Video Communications, Inc., die ihren Sitz in den USA hat.

Bei Teilnahme an einem Online-Meeting können diese Kategorien von personenbezogenen Daten Gegenstand der Verarbeitung sein:

  • Angaben zu Ihrer Person: Vorname, Nachname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Passwort, Profilbild, Abteilung
  • Meeting-Metadaten: Thema, Beschreibung, Teilnehmer-IP-Adressen, Geräte-/ Hardware-Informationen
  • bei Aufzeichnungen: MP4-Datei aller Video-, Audio- und Präsentationsaufnahmen, M4A-Datei aller Audioaufnahmen, Textdatei aller Online-Meeting-Chats
  • bei Einwahl mit dem Telefon: Angabe zur eingehenden und ausgehenden Rufnummer, Ländername, Start- und Endzeit, ggf. können weitere Verbindungsdaten wie z.B. die IP-Adresse des Geräts gespeichert werden
  • Text-, Audio- und Videodaten: Sie haben ggf. die Möglichkeit, in einem Online-Meeting die Chat-, Fragen- oder Umfragefunktion zu nutzen. Hierbei werden die von Ihnen gemachten Texteingaben verarbeitet, um diese im Online-Meeting anzuzeigen und ggf. zu protokollieren. Um die Anzeige von Video und die Wiedergabe von Audio zu ermöglichen, werden während der Dauer des Online-Meetings die Daten des Mikrofons und/ oder der Videokamera Ihres Endgeräts verarbeitet. Sie können die Kamera und/ oder das Mikrofon jederzeit über die Onlinemeeting-Software des Anbieters deaktivieren bzw. stummschalten.

Die genannten Daten verwenden wir zur Durchführung eines Online-Meetings. Wenn wir Online-Meetings aufzeichnen wollen, werden wir Ihnen dies vorab mitteilen und Ihre Einwilligung einholen. Die Tatsache der Aufzeichnung wird Ihnen in der Onlinemeeting-Software angezeigt. Wenn es zur Protokollierung der Ergebnisse eines Online-Meetings erforderlich ist, werden wir die Texteingaben protokollieren. Im Falle von Webinaren können wir für Zwecke der Aufzeichnung und Nachbereitung von Webinaren die gestellten Fragen der Teilnehmer weiterverarbeiten.

Die Bereitstellung Ihrer Daten ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Einige der genannten Daten sind jedoch zur Durchführung eines Online-Meetings erforderlich. Ohne die Mitteilung der zur Durchführung eines Online-Meetings benötigten Daten können Sie an dem Online-Meeting nicht teilnehmen. Die Mitteilung anderer Daten ist freiwillig, kann aber für die Nutzung von bestimmten Services erforderlich sein. Wir informieren Sie bei der Eingabe von Daten, wenn die Bereitstellung für den jeweiligen Service oder die jeweilige Funktion erforderlich ist. Diese Daten sind als Pflichtfelder gekennzeichnet. Bei erforderlichen Daten hat die Nichtbereitstellung zur Folge, dass der betreffende Service oder die betreffende Funktion nicht erbracht werden kann. Bei optionalen Daten kann die Nichtbereitstellung zur Folge haben, dass wir das Online-Meeting nicht in gleicher Form und gleichem Umfang wie üblich erbringen können.

Rechtsgrundlagen für die beschriebenen Datenverarbeitungen sind Art. 88 DSGVO in Verbindung mit § 26 Abs. 1 BDSG (Durchführung des Beschäftigungsverhältnisses, soweit Sie in einem Arbeitsverhältnis zu uns stehen) und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Wahrnehmung berechtigter Interessen, basierend auf unserem Interesse, Online-Meetings durchzuführen und diese effizient zu gestalten, soweit Sie Teilnehmer eines Online-Meetings sind, ohne zugleich Beschäftigter zu sein). Soweit wir ein Online-Meeting aufzeichnen, erfolgt dies auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung).

Datenweitergabe an Dritte

Inhalte aus Online-Meetings stehen allen Teilnehmern zur Verfügung. Zudem hat der Anbieter der Onlinemeeting-Software Zugang zu Ihren Daten, soweit dies im Rahmen der Auftragsverarbeitung vorgesehen ist. Dies gilt nicht, soweit wir ein Online-Meeting mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung durchführen. In diesem Fall kann der Anbieter der Onlinemeeting-Software nicht auf die Inhalte eines Online-Meetings zugreifen. Im Übrigen behandeln wir Ihre Daten selbstverständlich vertraulich und übermitteln sie nicht an Dritte.

Datenverarbeitung außerhalb der Europäischen Union

„Zoom“ ist ein Dienst, der von einem Anbieter aus den USA erbracht wird. Bei den USA handelt es sich um ein Drittland außerhalb der Europäischen Union. Länder außerhalb der Europäischen Union handhaben den Schutz von personenbezogenen Daten anders als Länder innerhalb der Europäischen Union. Wir haben daher besondere Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass Ihre Daten in Drittländern ebenso sicher wie innerhalb der Europäischen Union verarbeitet werden.

Wir haben mit dem Anbieter „Zoom“ den von der Kommission der Europäischen Union für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten in Drittländern bereitgestellten Datenschutzvertrag (Standard-Datenschutzklauseln) abgeschlossen. Dieser sieht geeignete Garantien für den Schutz Ihrer Daten bei einer Verarbeitung in einem Drittland vor. Eine Kopie dieses Datenschutzvertrags können Sie unter den oben angegebenen Kontaktdaten anfordern.

Löschung der Daten

Soweit keine gesetzliche Aufbewahrungsfristen bestehen, werden Ihre Daten gelöscht, sobald sie für den Zweck, zu dem wir sie erhoben haben, nicht mehr erforderlich sind. Im Fall von gesetzlichen Aufbewahrungsfristen erfolgt die Löschung nach Ablauf der Aufbewahrungspflichten.

Ihre Rechte

Betroffene Personen haben das Recht auf Auskunft seitens des Verantwortlichen über die sie betreffenden personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO) sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO) oder auf Löschung, sofern einer der in Art. 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Art. 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt, das Recht auf Widerspruch (Art. 21 DSGVO), wenn die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder lit. f DSGVO erfolgt, und in den Fällen des Art. 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit. Wenn wir Ihre Daten auf Grundlage einer Einwilligung verarbeiten, haben Sie das Recht, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Ein Widerruf berührt die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht.

Datenschutzerklärung von Zoom | Zoom-Erklärung zur DSGVO

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  • Berufswege für Frauen e.V. Logo BerufsWege für Frauen e.V.
  • Caritasverband für die Stadt Essen Logo Caritasverband Essen
  • Der Paritätische Essen blank
  • Deutsches Rotes Kreuz Logo Kreisverband Essen DRK e.V.
  • Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. Logo FRauenhilfe in Westfalen e.V.
  • Evangelische Kirchengemeinde Haan Logo Kirchengemeinde Haan
  • Huma Q Institut Logo humaQ
  • Landesseniorenvertretung NRW e.V. Logo LSV NRW
  • Telekom Telekom Logo mit Schriftzug erleben, was verbindet
  • Universität Vechta Logo Uni Vechta
  • Wir sind Haan – Das Seniorennetzwerk Logo Wir sind Haan
  • Wissensdurstig.de Logo Wissensdurstig.de
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