Kreative Ideen: Beispiel-Projekte für ältere Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf

Eine Seniorin bedient auf ihrem Sofa einen Tablet-PC.

Ältere Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf können zum Teil mit gängigen Strategien nicht erreicht werden. In der fachlichen Diskussion wird immer wieder betont, dass die benötigte Unterstützung der älteren Menschen bei der Nutzung digitaler Techniken in Kurs- und Schulungsformaten selten greift. Vielmehr wird eine individuelle, an die Person, die persönlichen Interessen und Geräte angepasste Einzelberatung als die erfolgversprechendste und gleichzeitig aufwendigste Strategie hervorgehoben, gerade für ältere Menschen mit einem erhöhten Hilfebedarf.

Im Rahmen unserer Vorbereitungen für den aktuellen Themenmonat sind wir auf einige interessante Angebote gestoßen, die es sich zum Ziel gemacht haben, die angesprochene Zielgruppe zu erreichen. Neben aufsuchenden Angeboten, die eine Einzelberatung anbieten und einigen Angeboten, die an Pflege- und Seniorenheime angebunden sind, begegneten uns auch weitere kreative Ansätze.


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Für Bücherwürmer: Literatur zum Thema ältere Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf

Eine Seniorin liest auf einem Tablet.

Im Rahmen unserer Vorbereitungen für den aktuellen Themenmonat zum Thema „digitale Kompetenzen älterer Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf“ sind wir auf einige interessante Bücher, Evaluationsberichte und Blog-Beiträge gestoßen, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten.


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Videokonferenzen für ältere Menschen mit Sehbehinderung barrierearm gestalten

Tastatur mit Braillezeile

Videokonferenzen sind für ältere Menschen eine Möglichkeit zur Teilhabe, ob im sozialen Kontext, im Ehrenamt oder im beruflichen Zusammenhang. Seit 2020 gerät dies durch die Corona-Pandemie zunehmend ins Bewusstsein.
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Virtuelles Dialog-Café für Senior*innen bietet Corona die Stirn und erschließt digitale Welten

Virtuelles Dialogcafé Köln

Letztes Jahr wurde ich bei Einkäufen oder in der Bahn immer mal wieder von älteren Menschen angesprochen, die sich einfach nur unterhalten oder mitteilen wollten, wie es ihnen geht. Als Risikogruppe haben es Seniorinnen und Senioren in der Pandemie besonders schwer: Die meisten können, wollen oder dürfen keinen Besuch mehr empfangen und viele verlassen ihre Wohnungen nur noch, um dringende Besorgungen zu machen.
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Digitalisierung in der Landesseniorenvertretung NRW – Auseinandersetzung, Anpassung und digitale Blitzrunden

Logo LSV NRW

Nach dem Nutzen fragen und Menschen bei der Digitalisierung mitnehmen!

Wer hätte gedacht, dass der 8. Altersbericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“ der nun scheidenden Bundesregierung solch faktische Bedeutung erlangen würde?  Ältere Menschen als eine wichtige Zielgruppe einer Digitalisierungsstrategie zu definieren und anzuerkennen, wurde von einer Entwicklung beschleunigt, die kaum jemand in Politik und Gesellschaft so eingeschätzte, wie sie uns dann ereilte. Mit anderen Worten: Die Corona-Pandemie gab der Digitalisierung auch bei älteren Menschen bekanntermaßen einen großen Schub. Auch, wenn dies nicht für alle Älteren gilt.
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Mittendrin statt nur dabei

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Modellprojekt „Digitale Nachbarn“ zeigt, wie Sprachdienste die soziale Teilhabe älterer Menschen stärken

Autor: Hans Prager, Kreisgeschäftsführer, DRK Kreisverband Südwestpfalz e.V.

„Alexa, ruf Ursula an!“ Dieser Satz kommt nicht etwa aus dem Mund eines Teenagers. Es ist der Sprachbefehl von Ute Hock-Bewersdorf. Sie ist 78 Jahre alt – und bedient den Sprachdienst Alexa über ihr Echo Show-Gerät mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte sie nie etwas anderes getan. Gemeinsam mit neun weiteren älteren Damen und Herren aus dem Zweibrückener Stadtteil Ixheim in Rheinland-Pfalz ist sie Teil des Projekts „Digitale Nachbarn“.
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Wo bleibt der „Digitalisierungsschub“? Digitale Kompetenzen nehmen in der Gesellschaft kaum zu

Ein Smartphone wird von einer Hand festgehalten.

Kaum etwas hat die Gesellschaft auch im Jahr 2021 so umfassend beeinflusst wie die Coronapandemie. Von „Homeschooling“ über „Homeoffice“ bis hin zu digitalen Behör­dengängen. Die Coronapandemie hat damit aber auch die Relevanz von Digitalisierung und digitalen Technologien für unsere moderne Gesellschaft verdeutlicht.

Die Digitalisierung unserer Lebenswelt erfordert von Nutzer:innen eine umfassende Orientierungs- und Gestaltungskompetenz, um aktuelle Entwicklungen einordnen und das eigene Handeln reflektieren zu können (Bertelsmann Stiftung 2019). Die aktive und selbstbestimmte digitale Teilhabe setzt dabei ein Mindestmaß an „digitaler Souveränität“ voraus. Unter dem Begriff der digitalen Souveränität verstehen wir all die digitalen Kompetenzen, die für ein selbstbestimmtes Leben – nicht nur im Alter – notwendig sind.


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Digitale Kompetenzen im Alter per Online-Schulung und App-Anwendung fördern

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Vorstellung des Projekts BiGeTA

Das Projekt BiGeTA „Bildung, Gesundheits- und Technikkompetenz im Alter“ der Hochschule Magdeburg-Stendal verfolgt das Ziel, die digitale Gesundheitskompetenz von älteren Menschen durch die Vermittlung von Gesundheitsinformationskompetenz und die Anwendung digitaler Medien zu fördern. Ein wichtiger Baustein des Projekts war die Heranführung der Zielgruppe (ab 60 Jahre) an digitale Geräte und der Einstieg in grundlegende Funktionen von digitalen Endgeräten. Zugleich war das Thema Gesundheit ein wichtiger Bezugspunkt, um vor allem auch den Nutzen der Anwendung für die Zielgruppe in den Vordergrund zu stellen. Die Verbindung der Themenfelder weckte das Interesse bei den Senior:innen in dem landesweiten Projekt aus Sachsen-Anhalt.
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