Fachkonferenzen: Ergebnisse des „Runden Tisches Aktives Altern – Übergänge gestalten“

Der im Mai 2015 vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) initiierte „Runde Tisch Aktives Altern – Übergänge gestalten“ (RTAA) hat seine Arbeit mit dem Plenum am 31. Mai 2017 abgeschlossen: Hier haben Vertreterinnen und Vertreter aus der Zivilgesellschaft und dem Dritten Sektor gemeinsam mit Fachleuten aus Bund, Ländern und Kommunen ein Zehn-Punkte-Papier diskutiert und verabschiedet, in dem die Ergebnisse des zweijährigen Arbeitsprozesses in Form von Handlungsempfehlungen zusammengefasst sind.

In Kooperation mit dem ISS-Frankfurt a.M. möchte das BMFSFJ nunmehr bundesweit mit einem breiten Fachpublikum Möglichkeiten der Umsetzung dieser Empfehlungen erörtern. Hierzu sind vier Fachkonferenzen angesetzt. Die Veranstaltung in NRW findet am

am 13. Dezember 2017 in Bonn (Gustav-Stresemann-Haus)

statt.

Anmeldefrist ist bis zum 29.11.2017.
 
Alle vier Fachkonferenzen sind mit drei Foren zu den Themen „Übergangsmanagement“, „Bildung im und für das Alter/Digitalisierung“ und „Engagement nach Beendigung der Erwerbstätigkeit“ orientiert am Format „Worldcafé“ konzipiert.

Die Teilnahme an den Fachkonferenzen ist kostenfrei. Da die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils begrenzt ist, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Anmeldung (bitte unbedingt unter Angabe des Veranstaltungsortes Bonn!): veranstaltungen@iss-ffm.de

Ansprechpartner: Dr. Ludger Klein (ludger.klein@iss-ffm.de; 069-95789-135)

Anlagen:

Foto: Pixabay

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Daniel Hoffmann

Seit 1995 Mitarbeiter im Kuratorium Deutsche Altershilfe in Köln. Projektleiter des Forum Seniorenarbeit NRW und verantwortlich für den Themenschwerpunkt "Engagement älterer Menschen in der digitalen Gesellschaft".
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2 Gedanken zu “Fachkonferenzen: Ergebnisse des „Runden Tisches Aktives Altern – Übergänge gestalten“

  1. Statt zu fragen, wie wir so vile Alte betreuen und versorgen können, sollten wir darüber nachdenken, wie wir die Fülle von Weisheit, Erfahrung und Anpassungsfähigkeit recht nutzen können.2020 haben wir16 Millionen fitte,aktive Senioren!
    Brauchen wir für diese Veränderung ein radikales Umdenken?
    Besonders was die zukünftige Praxis in Stadt und Dorf im Gemeinwohl und Daseinsversorgung betrifft. Gestalten Dorfpioniere, Brückenbauer, Botschafter und Kümmerer das Quartier neu?!
    Wenn wir von den negativen Vorgängen der heutigen „Quartiere“ bis zu den Urenkeln ausgehen, brauchen wir eine Mehrwertrealität.
    Partazipation 2020 mit Offenheit,Transparenz, Respekt, Wertgefühl, Mut und Querdenken in der Praxis mit Gemeinschaft zu begegnen.
    Analysen-, Studien- und Diskussionswahn seit einem Jahrzehnt des Älterwerdens,hat das Quartier und den Sozialraum nicht verändert! Ich weiß seit 1954, dass ich älter werde und jeder Abschnitt uns täglich heraus fordert!
    Setzen wir den „Wortschatz“ Dialog des Hinterfragens ein und im Bewusstsein, dass eine Praxis“Soziale Städte,gesunde Dörfer“ in der Umsetzbarkeit vorgibt:“ Prozesse in kleinen,aktiven Netzwerke, Präventionsketten, Mut zum Prozessgedanke des Miteinander als Fortschritt zu erkennen! Statt „ICH“ setzen Gemeinschaften ein „WIR“ ein. Nicht Jameika sondern Heimatgedanke und Prozesse zum Wohle Aller!
    Die Hauptproblemfelder der derzeitigen Situationen sind die wachsenden Individualängste.

    Subjektives Krankfühlen
    Verarmungsangst im Alter
    Angst um Macht- und Lebensverluste täglich zu spüren
    Gefühl der eigenen Ersetzbarkeit
    Statt uns dem schwarten Punkt auf der Leinwand zu entziehen und die Vielfalt des Alters positiv zu begegnen und die Leinwand bunt zu gestalten!

    Zusätzlich fortschreitender Werteverfall und Vertrauensverlust in fast allen zentralen Institutionen ( z.B. Politik, Banken u. a).
    Für uns Menschen werden die Vorgänge immer komplizierter und unübersichtlicher gemacht, die einzige Reaktion: „Wir schalten einfach ab und hoffen, dass wir verschont bleiben!“ Ändern wir jedoch unsere Gewohnheiten, stellen wir fest, dass es uns besser geht und auf der anderen Spur des Lebens sich fahren lässt.Die Dankbarkeit als Kraftquelle zu sehen…
    Wir müssen mehr Eigenverantwortung übernehmen und die Empathie als etwas Besonderes begreifen und wieder entdecken in der Zuwendung der Gemeinschaften. Es ist ein heilendes Element in der Zuwendung, auf den Anderen einzugehen. Sind wir nicht alle Nachbarn? Haben wir etwas verlernt?
    Partizipation heißt Bildung, Weiterbildung und Ausbildung. Das heutige“Alter“ braucht den Kümmerer, den Brückenbauer und den Dorfpionier. Nur so kann die Singlegesellchaft und Zivilgesellschaft den gesundheitlichen und sozialen Sozialraum sichern.
    Gemeinwohl 2020 ,Daseinsversorgung und die Altersarmut, Unsicherheiten im sozialen System und die Ungleichheit brauchen funktionierende Werkzeuge der Umsetzbarkeit, wie Werkstattscheune, Impulsschmiede und Quartiersprozesse. Aber ohne Ausbildung in der aktiven Praxis für die kommenden Nachbarschaftsforen, https://unser-quartier.de/blog/2017/09/13/neue-studie-digital-vernetzt-und-lokal-verbunden-nachbarschaftsplattformen-unter-der-lupe/#comment-25055 wie nebenan.de Der Regonalmanager 2020( BAG/LAG) in Leaderprojekte werden diese Ziele kaum erreichen! Es braucht Mehrwertkonferenzen und die Partizipation
    Die Politik muss neue Rahmenbedingungen und Sozialgesetze schaffen.
    Doch begriffen haben es wenige, die Salamitaktik geht weiter.
    Am Ende ist die Wurst alle, und keiner hat etwas dazu gelernt.
    Alle schimpfen auf die Politik. Seit zwanzig Jahren wird in Deuschland über die Kostenexplosion im Gesundheitswesen diskutiert. Welche Lobby trifft hier die Entscheidung. Bundesgesundheitsminister kamen und gingen. Keiner hat etwas an Reformen richtig durchgesetzt.
    Man starrt wie ein paralisiertes Kaninchen auf die Kosten, wir beschäftigen uns manisch mit den Kosten des Systems. (z.B. Mit der Krankheit im Alter)
    Die medizinischen Inhalte geraten aus dem Blick, vom Nutzen ist kaum noch die Rede. Machen wir so weiter, verspielen wir womöglich endgültig die Chancen, die der Gesundheitsmarkt eröffnet.Gute medizinische Praxis auch bezahlbar zu machen!
    Sand knirscht im Getriebe unseres Gesundheitssystems.
    Wir diskutieren hier wie die Politiker, klein, klein und ohne einen Fortschritt.
    Die nächste Reform wartet schon auf uns.Die Zeit läuft uns davon und die Urenkel werden uns 2050 abstrafen, wenn es uns nicht gelingt.
    LiGmA -Leben in Gemeinschaft mit Anderen ist kein Ich, sondern ein „WIR 2020″.
    Sonst bezahlen unsere Urenkel das Quartier mit erheblichen Verluste?!?
    Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei und hat nur eine Antwort bis 2030! Potentialakademie mit der Aussage von Prof. Hüther: „Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen.“
    Gerald Hüther
    Das ist ein Lern- und Bildungsprozess für Politik,Kirche und Unternehmen, wenn sie aus der“Quartierserkrankung“ der biopsychosozialen Störfelder aussteigen und für den Wandel im Quartier ein Kulturprozess der Vielfalt in einer funktionsfähigen Praxis in Dorf oder Stadt entwickeln.
    Wir haben nicht nur einen Altenbericht, sondern auch ein Generationenbericht und er braucht Mehrwertrealität.
    „Vergangenheit kennen und verstehen, Gegenwart begreifen und Zukunft gestalten!“
    Ihr Kommunenpräventologe
    Willi Löhr

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