Nun Reden Wir: Schwerpunktthema: „Älter werden ist später?“

Ausgabe 3/2016 von Nun Reden Wir

Für jede Phase des Alters

Wie werde oder wie muss ich sein, wenn ich älter werde oder alt bin? Ab wann bin ich überhaupt alt? Die Bandbreite der möglichen Antworten können Sie, liebe Leserinnen und Leser, schon bei einem kurzen Gespräch mit Familie, Freunden und vor allem mit Gleichaltrigen erfahren: Das Alter hat viele Facetten!

Es gibt ebensowenig „die Senioren“  wie es allein ein aktives oder allein ein gebrechliches Alter gibt. Deshalb muss es der Landesseniorenvertretung und den Seniorenvertretungen immer um ein realistisches Bild dieses dritten und/oder vierten Lebensabschnittes gehen. Dass aktives Älterwerden und
Altsein in der Öffentlichkeit eher sichtbar wird als behindertes, krankes oder pflegebedürftiges Alter liegt wohl in der Natur der Sache. Vergessen wir nicht, dass die „best ager“ oder wie
immer die Generation 60 plus in der Werbung genannt werden mag, für die Wirtschaft ein zunehmend interessanter Faktor geworden sind. Seniorenvertretungen (SV) haben in den allermeisten Fällen zum Glück alle Phasen des Alters vor Augen und richten ihre Angebote und ihr Engagement ebenso auf „Sport im besten
Alter“ wie auf gute Bedingungen in Pflegeheimen oder auf Barrierefreiheit für behinderte und nicht behinderte Menschen – einige Beispiele aus den kommunalen SV dazu lesen Sie auch
in dieser Ausgabe der NRW wieder. Auch andere Organisationen, die sich um Senioren kümmern, haben gute Ideen – der Meinungsaustausch etwa mit dem neuen Vorsitzenden der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, Franz Müntefering, oder der Besuch der NRW-Landesbehindertenbeauftragten Elisabeth Veldhues beim LSV-Vorstand zeigten viele Schnittmengen in der Arbeit. Älter
werden ist später? Nein: Älter werden mit allen Facetten packen wir weiter gemeinsam an, wünscht sich

Ihre Gaby Schnell

Nun Reden Wir: Ausgabe 97

Internetseite der Landesseniorenvertretung NRW

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