GWA-Werkstatt 2014 (Doku)

Dokumentation: Werkstatt für Gemeinwesenarbeit

»Das Recht auf Stadt! Wege zu einer solidarischen Stadtentwicklung« war das Thema der 16. Werkstatt für Gemeinwesenarbeit, die 2014 in Erfurt stattgefunden hat. Im Rahmen der Veranstaltung mit Teilnehmenden aus dem breiten Feld der Gemeinwesenarbeit standen zwei Anliegen im Mittelpunkt: zum einen die gesellschaftstheoretische Analyse der Konfliktursachen voranzutreiben und zum anderen Handlungsoptionen für die Gemeinwesenarbeit zu formulieren.
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Auszug Cover Flyer Altersarmut

Landesseniorenvertretung NRW legt Flyer mit Handlungsempfehlungen gegen Altersarmut vor

„Wenn ich einmal arm wär“

Zugegeben, es ist ein provokanter Titel: „Wenn ich einmal arm wär“ heißt der von der Landesregierung finanziell geförderte Flyer, den der Vorstand der Landesseniorenvertretung (LSV) NRW bei der Mitgliederversammlung im April vorlegen wird.

Hintergrund der darin enthaltenen übersichtlichen Basisinformationen zum Thema sowie der Handlungsempfehlungen für die örtlichen Seniorenvertretungen ist die nach Ansicht der LSV immer deutlicher werdende Verschlechterung des sozialen Klimas seit Beginn der Agenda-Politik. „Deren Auswirkungen sind inzwischen unübersehbar“, sagt Jürgen Jentsch, der stellvertretende Vorsitzende der Landesseniorenvertretung, und erläutert das so: „Wenn knapp acht Prozent der Menschen über 65 Jahre auf Grundhilfe angewiesen sind, ist das mehr als ein erstes Alarmsignal. Denn es entsteht eine neue Altersarmut durch die Ausweitung des Niedriglohnsektors und durch die explodierende Zahl der Mehrfach- und Langzeitarbeitslosen aus den achtziger und neunziger Jahren“. Deshalb liegt das Augenmerk der LSV generationenübergreifend auch auf der zunehmenden Armutsgefährdung anderer Altersgruppen: Denn die heute armen Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Eltern seien die von Armut betroffenen alten Menschen der Zukunft.
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Logo der Stiftung Mitarbeit

Perspektiven entwickeln – Veränderungen gestalten

Eine Handreichung für Vereinsvorstände

Vereinsarbeit verlangt den Akteuren häufig ein hohes Maß an Engagement ab. Vor allem die Vorstandsarbeit ist mit verantwortungsvollen Aufgaben verbunden, die immer weniger Bürger/innen übernehmen möchten. Es fehlt Vereinen also einerseits an Nachwuchs, andererseits mangelt es an der Attraktivität der frei werdenden Stellen. Zudem stehen Vereine und ihre Vorstände vor dem Problem, den gewachsenen sozialen und politischen Anforderungen gerecht werden zu können.
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Logo Landesseniorenvertretung NRW

Landesseniorenvertretung NRW begrüßt Förderung der Quartiersentwicklung

Sozialräume „demografiefest“ machen

 „Es wird Zeit, dass Land und Kommunen aus dem schon zu lange währenden Dornröschenschlaf der Altenpolitik  aufwachen und die guten Ansätze  – nicht zuletzt immer wieder auch auf Initiative der Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) – endlich in konkrete Projekte umgesetzt werden“, hofft die Vorsitzende der LSV, Gaby Schnell, dass das neue Förderangebot „Entwicklung altengerechter Quartiere in NRW“ einen befreienden Einschnitt in Dornröschens Rosenhecke bedeuten könnte.
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keyvisual_nachbarschaftsarbeit

Lebendige Nachbarschaften gestalten: Neue Workshoptermine 2015 in Hamminkeln und Hennef

Ein starkes Stück Gemeinschaft im Quartier

Internetgestützte Workshops zum Aufbau von Nachbarschafts-Projekten

Nachbarschaften erleben durch die Globalisierung und die Beschleunigungen in unserem Alltag eine Renaissance. Denn der Wunsch nach Überschaubarkeit und Vertrautheit gewinnt an Bedeutung. Dies gilt besonders für ältere und alte Menschen.

Nachbarschaften zeichnen sich neben ihrer Kleinräumigkeit dadurch aus, dass es sich um ein dichtes Netz von Beziehungen (so genanntes Beziehungsgeflecht) im nahen Wohnbereich handelt. Räumliche Nähe allein schafft noch keine Beziehung untereinander. Ähnliche Interessen und Ansichten können helfen, Beziehungen von unterschiedlichen Menschen in der Nachbarschaft aufzubauen.
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Ratgeber Schulden BAGSO 2015

Neue Broschüre der BAGSO „Schuldenfrei im Alter“ erschienen

Viele Menschen geraten „unverschuldet“ in finanzielle Not, entweder weil sich ihr Einkommen auf einmal verringert oder weil plötzlich Kosten auf sie zukommen, mit denen sie nicht gerechnet haben. Gerade älteren Menschen fällt es dann häufig schwer, über ihre Geldsorgen zu sprechen und sich möglichst frühzeitig auch professionelle Hilfe, z.B. in einer Schuldnerberatung, zu holen.

Vor diesem Hintergrund ist die neue Broschüre „Schuldenfrei im Alter“ entstanden, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) in Zusammenarbeit mit der Diakonie Deutschland und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegeben wird.
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EFI NRW Logo

Freiwilliges Engagement im Programm „Erfahrungswissen für Initiativen“

“EFI NRW”: Ringen um Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene – überregionale Unterstützungsstruktur fehlt

Von 2002 an wurden in NRW Freiwillige zu “SeniorTrainerinnen/Seniortrainern” ausgebildet. Grundlage der Qualifizierung war das Bundesmodellprogramm “Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)”

“Das EFI-Programm ist das Beste, was mir in den vergangenen 15 Jahren passiert ist”, erzählt Gerrit Heetderks vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrheine.V., das die Qualifizierung von “EFIs” über viele Jahre durchgeführt hat. “Als Erwachsenenbildner mussten wir umdenken und ganz neu lernen. Es ging zunächst einmal nicht darum, den Teilnehmenden dieses Projektes etwas zu vermitteln, sondern zunächst einmal darum, ganz genau hinzuhören, was die Teilnehmenden überhaupt suchten.
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Lokale Allianzen

Wettbewerbsaufruf „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“

Bis Ende 2016 soll sich die Zahl von bislang knapp 300 unterstützten lokalen Allianzen wie zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser, Vereine, Organisationen, Kirchengemeinden, Ärzte, kulturelle Einrichtungen und Kommunen auf insgesamt bis zu 500 Standorte erhöhen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird daher erneut in 2015  weitere „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ im Programm aufnehmen und mit bis zu 10.000 Euro jedes Projekt für einen Zeitraum von zwei Jahren fördern.
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vdek-zukunftspreis 2015

Gesucht: Ideen für die Rolle der Pflegekräfte von morgen

vdek-Zukunftspreis 2015: Preisgeld von 20.000 Euro ausgeschrieben

Kontinuierlich steigende Lebenserwartung, niedrige Geburtenraten, zu geringe Zuwanderung aus dem Ausland: Die Gesellschaft Deutschlands altert. Damit gewinnt auch die Pflege an Bedeutung. Doch mit dem demografischen Wandel kommen auf Pflegekräfte und Pflegeeinrichtungen neue Herausforderungen zu. Die Ersatzkassen stellen bei ihrem diesjährigen, sechsten vdek-Zukunftspreis die Pflegeberufe in den Mittelpunkt und prämieren innovative Projekte, die die Pflegekraft von morgen im Blick haben. Die besten Konzepte werden mit einem Preisgeld von 20.000 Euro ausgezeichnet. Bewerbungsfrist ist der 29. März 2015.
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